Eishockey

Angespannte Löwen-Lage

  • Markus Katzenbach
    vonMarkus Katzenbach
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15 Punkte aus elf DEL-2-Spielen sind für Franz-David Fritzmeier "einfach nicht genug". Der Löwen-Manager fordert eine rasche Trendwende - am besten schon in Kassel.

Frankfurt – Die Lage ist angespannt, daraus macht Franz-David Fritzmeier keinen Hehl. „15 Punkte aus elf Spielen sind enttäuschend“, urteilt der Sportdirektor der Frankfurter Löwen, „das ist einfach nicht genug, weder die Punkte noch die Performance.“ Man müsse schnell den Turnaround schaffen, fordert der Manager des Meisterschafts- und Aufstiegsanwärters in der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys. Am besten schon diesen Freitag (19.30 Uhr) bei den Hessenrivalen von den Kassel Huskies, die vier Zähler mehr aus einer Partie weniger verbuchen, aber selbst noch nicht so recht in Tritt sind. „Das wird ein ganz heißes Spiel. Beide haben hohe Ziele, beide sind gefordert“, sagt Fritzmeier über eine wichtige und möglicherweise auch etwas wegweisende Begegnung, und weiß: „Bei uns ist der Druck noch etwas höher.“

Entschuldigungen gibt es keine mehr, auch die besonderen Umstände einer DEL-2-Saison in Corona-Zeiten lässt Fritzmeier nicht gelten. „Klar hatten wir den späten Anfang und die Verletzungen von Leistungsträgern. Aber wir sind jetzt schon eine Weile mit der ganzen Mannschaft zusammen, und wir hatten außer drei, vier Tagen auch keine Quarantäne“, sagt er. „Wir sollten eigentlich deutlich weiter sein.“

Vor allem die unnötigen Niederlagen wurmen den Sportdirektor, wie das jüngste 1:2 bei den Lausitzer Füchsen: „Wir haben viele Punkte hergeschenkt.“ Man könne es sich auch nicht mehr leisten, „mal zu gewinnen, mal zu verlieren“, so Fritzmeier. „Wir müssen mal drei Spiele gewinnen, um Punkte aufzuholen.“

Der zuletzt angeschlagene Stürmer Landon Ferraro könnte dabei wieder helfen. Vor Weihnachten stehen noch Heimspiele gegen Bayreuth (Sonntag, 17 Uhr) und Landshut (Dienstag, 19.30 Uhr) an. Erst einmal aber ist Fritzmeier „gespannt, ob es uns gelingt, mit einem Sieg in Kassel ein Ausrufezeichen zu setzen“. Wie zum Saisonauftakt, im Penaltyschießen. Klar ist: „Wir haben das erste Spiel gewonnen, wir wollen auch dieses gewinnen.“

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