Löwen Frankfurt

Christoph Gawlik feiert ersten Triumph

  • vonMichael Löffler
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Die Rückkehr von Christoph Gawlik hätte nicht besser enden können. Einen Tag nach seiner Verpflichtung feierte der 19-malige Nationalspieler im Trikot der Löwen Frankfurt einen 5:4 (1:0, 3:3, 1:1)-Triumph beim EHC Freiburg, zu dem er selbst einen Treffer beisteuerte. Die restlichen Tore für den DEL2-Zweiten erzielten Matt Pistilli, Eric Stephan und Richie Mueller binnen fünf Sekunden jeweils in Unterzahl sowie Eddy Rinke-Leitans in Überzahl.

Die Rückkehr von Christoph Gawlik hätte nicht besser enden können. Einen Tag nach seiner Verpflichtung feierte der 19-malige Nationalspieler im Trikot der Löwen Frankfurt einen 5:4 (1:0, 3:3, 1:1)-Triumph beim EHC Freiburg, zu dem er selbst einen Treffer beisteuerte. Die restlichen Tore für den DEL2-Zweiten erzielten Matt Pistilli, Eric Stephan und Richie Mueller binnen fünf Sekunden jeweils in Unterzahl sowie Eddy Rinke-Leitans in Überzahl.

Die Löwen machten es wieder einmal spannend. Nach dem ersten Drittel führten sie trotz Überlegenheit nur 1:0. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schlich sich etwas Unsicherheit ein, die den Breisgauer binnen vier Minuten zwei Treffer des Goldhelms  Nikolas Linsenmaier  sowie ein Tor des Ex-Löwen Márton Vas ermöglichte. Als Maximilian Gläßl in der 30. Minute auf die Strafbank musste, war weiteres Unheil zu befürchten, doch die Löwen glichen den Rückstand durch gleich zwei Unterzahltreffer in 33 Sekunden aus. Weitere dreieinhalb Minuten später brachte Neu-und-Ex-Löwe Christoph Gawlik sein Team erneut in Führung. Nachdem der zuvor mit einem Penalty gescheiterte Rinke-Leitans im Powerplay einen Schussvon Matt Tomassoni ins Netz lenkte, war der Käs gegessen. Daran konnte auch der Freiburger Anschlusstreffer durch Christian Billich 45 Sekunden vor der Sirene nichts mehr ändern.

Was für ein Einstand für Christoph Gawlik. Der WM-Teilnehmer von 2006 spielte für die Frankfurter 2008 bis 2010. Nach dem Aus des Profi-Eishockeys in Frankfurt nahm ihn Trainer Rich Chernomaz mit nach Ingolstadt, wo der schnelle Stürmer 2014 seine vierte Deutsche Meisterschaft nach 2005, 2006 und 2008 (jeweils mit Eisbären Berlin) feierte. 2015 wechselte Gawlik nach Düsseldorf. Gleich im ersten Testspiel erlitt er einen Kreuzbandriss, der ihn für ein Jahr außer Gefecht setzte. In der laufenden Saison bestritt er für die DEG die ersten drei DEL-Spiele, ehe ihn eine Muskelverletzung erneut zu einer Zwangspause zwang.

„Wir sind glücklich, Christoph wieder im Löwen-Trikot zu sehen“, sagt Sportdirektor Chernomaz. „Er hat alle erforderlichen medizinischen Tests tadellos bestanden. Natürlich braucht er Spielpraxis, seine Schnelligkeit fiel jedoch schon im  ersten Training auf.“  

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