Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) und die DEL2 haben wegen des Coronavirus die Playoffs abgesagt. Für die Löwen Frankfurt ist die Saison vorbei.
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Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) und die DEL2 haben wegen des Coronavirus die Playoffs abgesagt. Für die Löwen Frankfurt ist die Saison vorbei. (Symbolbild)

Eishockey

Playoffs wegen Coronavirus abgesagt: Für Löwen Frankfurt ist Eishockey-Saison beendet

Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) und die DEL2 haben wegen des Coronavirus die Playoffs abgesagt. Für die Löwen Frankfurt ist die Saison vorbei.

  • Die Deutsche Eishockey-Liga (D EL) und DEL2 sagen wegen Coronavirus Playoffs ab
  • Saison der DEL und DEL2 wird ohne Meister beendet
  • Löwen Frankfurt äußern sich zu Ereignissen

Frankfurt - Eigentlich sollte das Eishockey-Jahr jetzt erst richtig beginnen, stattdessen ist es mit einem Schlag vorbei. Dass die DEL 2 am Dienstagnachmittag (10.03.2020) ebenso wie die erstklassige DEL beschloss, die Spielzeit wegen der Auswirkungen des Coronavirus mit sofortiger Wirkung zu beenden, trifft die Frankfurter Löwen hart, in doppelter Hinsicht: „Nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich ist die Absage der Play-offs äußerst schmerzhaft für uns. Dennoch geht die Gesundheit unserer Fans, aller Helfer und Mitarbeiter und nicht zuletzt auch die des gesamten sportlichen Bereichs absolut vor“, erklärten die Löwen-Gesellschafter Stefan Krämer und Andreas Stracke. Aus diesem Grund akzeptiere man die Entscheidung der Liga.

Löwen Frankfurt: Keine Playoffs in der DEL2

Am Freitagabend (13.03.2020) hätte in der Eissporthalle am Ratsweg das erste Spiel der Viertefinalserie gegen die Dresdner Eislöwen angestanden, dieser Termin ist nun hinfällig. Mit einer großen Aufholjagd hatte sich die Mannschaft noch den ersten Platz zum Abschluss der Hauptrunde gesichert, neben den zweitplatzierten Hessenrivalen von den Kassel Huskies galten die Frankfurter vor den K.-o.-Spielen als größte Anwärter auf den Titel. Nun wird es weder Meister noch Absteiger geben.

Da sind noch einige Fragen zu klären, auch wirtschaftlicher Art. Der Einnahmeverlust für die Löwen, die mit einem Schnitt von bislang deren 4829 pro Spiel eindeutig die meisten Zuschauer der Liga haben, ist besonders groß: Bei acht, neun Heimspielen, auf die man in den Play-offs hätte hoffen dürfen, bewegt er sich in siebenstelliger Höhe. Fans, die bereits Eintrittskarten für die Play-offs gekauft haben, wird ihr Geld erstattet.

Löwen Frankfurt: Eishockey-Saison geht ohne Meister zu Ende

Und den 100. deutschen Eishockey-Meister gibt es also auch nicht. Hauptrundensieger Red Bull München hat sich lediglich wie Titelverteidiger Adler Mannheim, die Straubing Tigers und die Eisbären Berlin für die Champions League qualifiziert.

„Dass wir die Entscheidung so treffen müssen, tut uns für alle Clubs, Partner und insbesondere Fans unheimlich leid“, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke: „Wir haben aber angesichts der aktuellen Entwicklungen die Pflicht, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen.“

Nach der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn hatten die Landesregierungen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Bremen wie erwartet Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen für mehrere Wochen untersagt – und die DEL zog nach.

(mka)

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