Nach 4:1 in Rosenheim erstmals Tabellenführer

Diese Löwen sind Spitze!

  • vonMichael Löffler
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Das

Das große Plus der Löwen ist aktuell die Ausgeglichenheit der Reihen. Durch die Verpflichtung von Christoph Gawlik und die Genesung von Lukas Laub verfügen die Frankfurter über drei Formationen, die alle ähnlich brandgefährlich sind. Und nun kommt auch bald auch Dennis Reimer zurück. Außerdem hält in den letzten Wochen Brett Jaeger wie ein Weltmeister. Gerade dann, wenn der Gegner stärker wird und auf den Ausgleich drückt, erweist sich der 34-jährige Deutsch-Kanadier als der benötigte Turm in der Brandung.

In Rosenheim musste er zwar in der 3. Minute hinter sich greifen, weil die mit einem Man mehr spielenden Löwen wieder einmal zu leichtsinnig die Scheibe verloren und Dominik Daxlberger erfolgreich zur Rosenheimer Führung kontern konnte. Doch so etwas bringt die Löwen in dieser Runde nicht aus der Ruhe. Die diesjährige Mannschaft verfügt über einen sehr guten Charakter und viel Selbstbewusstsein.

Trainer Paul Gardner entschloss sich für die Variante „never change a wining team“ und schickte aufs Eis die gleiche Mannschaft, die am Freitag das Derby gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 4:1 gewann. Der gleichhohe Sieg in Rosenheim fiel den Frankfurtern leichter als der hart erkämpfte gegen den Erzrivalen aus der Wetterau.

Die Oberbayern ließen den Frankfurter nämlich vorm eigenen Tor  viel zu viel Platz,so dass die Löwen öfters frei zum  Schuss zu kamen. Die 17:6-Schüsse aus dem ersten Drittel sprechen da eine klare Sprache. Nutznießer dieser Freiräume war CJ Stretch, der gegen seine alten Teamgefährten keine Gnade walten ließ und noch vor der  ersten Sirene  zweimal zuschlug (9./16).

Nachdem Starbulls-Topscorer Tyler McNeely mehrmals in Jaeger seinen Meister fand, sorgte Lukas Laub für eine Vorentscheidung (38.). Im Schlussdrittel versuchte  McNeely und Tyler Scofield alles, doch mit zunehmender Zeit – und auch demoralisiert durch das 1:4 durch Maximilian Gläßl (51.), war ihr Akku leer. In den letzten Minuten konnten die Löwen die Tabellenführung genüsslich auskosten. Mit 19 Punkten aus den letzten acht Begegnungen haben sie sich diese redlich verdient. Nun müssen sie sie am Freitag im Spitzenspiel  gegen die Steelers verteidigen.

 

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