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Einstand eines alten Löwen-Bekannten

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Zuletzt noch auf der Tribüne am Ratsweg, jetzt erstmals wieder im Eis-Einsatz: Adam Mitchell.
Zuletzt noch auf der Tribüne am Ratsweg, jetzt erstmals wieder im Eis-Einsatz: Adam Mitchell. © Nadine Roith/Jan Huebner

Adam Mitchell ist gegen Freiburg erstmals wieder auf dem Eis. Mit ihrem ehemaligen Kapitän beginnt für die Frankfurter Löwen das letzte Drittel der langen DEL-2-Hauptrunde.

Frankfurt -Nun, da das letzte Drittel der langen Hauptrunde beginnt, geht es immer mehr ums große Ganze. "Wir biegen langsam auf die Zielgerade ein. Unser Hauptziel ist es, vorwärtszukommen", betont Franz-David Fritzmeier, und dem Sportdirektor der Frankfurter Löwen ist bei den letzten 17 von 52 Punktspielen in der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys eines besonders wichtig, schon mit Blick auf die folgenden Play-offs, in denen sich dann alles entscheidet: "Die Mannschaft muss zusammenfinden und im Kollektiv stark sein."

Noch ist dieser Prozess bei dem Meisterschafts- und Aufstiegsanwärter nicht abgeschlossen. Zumal nach Brett Breitkreuz und Nathan Burns an diesem Freitag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe ein weiterer frisch verpflichteter Neuer seinen Einstand gibt, der gleichzeitig ein guter, alter Bekannter ist: Der ehemalige Kapitän Adam Mitchell geht dann erstmals nach seiner langwierigen Schulterverletzung wieder für die Löwen aufs Eis.

"Seine nach wie vor große sportliche Qualität und vor allem sein Leadership auf sowie neben dem Eis werden ein wichtiges weiteres Puzzleteil sein, um unser ohnehin schon starkes Gebilde noch stabiler zu machen", hatte Fritzmeier bei der Vollzugsmeldung am Montag erklärt. Er weiß indes auch, dass mit dem 39-jährigen Stürmer noch einer dazu kommt, der sich erst wieder einfinden muss - wie Breitkreuz und Burns, die ihre ersten fünf Löwen-Einsätze hinter sich haben.

"Wir wissen, dass es dauern wird. Sie sind trotzdem jetzt schon ein Faktor für uns, bringen sich ein und arbeiten hart", sagt Fritzmeier. Dass diese Woche spielfrei und viel Gelegenheit zum Trainieren gewesen sei, habe da geholfen. "Sie müssen auch zusätzlich arbeiten, um in die richtige Verfassung zu kommen", sagt der Manager. "Deshalb sind sie im Spiel jetzt vielleicht auch nicht so viel zu sehen wie es am Ende sein wird." Auch in den Spielrhythmus müssten Breitkreuz und Burns erst noch kommen. "Das Wichtigste aber ist, dass sie gewillt sind, und das sind sie ohne Frage", betont Fritzmeier - was so alles auch für Mitchell gilt.

Diese drei Verstärkungen im Angriff könnten dazu führen, den letzten freien Ausländer-Posten in der Abwehr zu vergeben. "Sie haben alle lange nicht gespielt, aber so haben wir momentan genug Stürmer", sagt Fritzmeier. "Die Überlegung ist schon, einen Verteidiger zu holen, weil wir im Sturm jetzt tief besetzt ist."

Noch ist diese grundsätzliche Frage nicht beantwortet und außer ersten Gesprächen mit möglichen Kandidaten nicht viel passiert. Gegen Freiburg, am Sonntag (17 Uhr) in Heilbronn und am Dienstag (19.30 Uhr) gegen die Bayreuth Tigers wird kein weiterer Neuer dabei sein. Außer dem von vielen Löwen-Fans heiß ersehnten Rückkehrer Adam Mitchell, das sollte fürs Erste ja auch reichen.

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