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Im Fall Mitchell sind die Löwen gerne positiv

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Von: Markus Katzenbach

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Seit Dezember schon wieder im Löwen-Training - und bald auch wieder im Spiel? Adam Mitchell arbeitet am Comeback.
Seit Dezember schon wieder im Löwen-Training - und bald auch wieder im Spiel? Adam Mitchell arbeitet am Comeback. © Patrick Scheiber/Jan Huebner

Die Zeichen stehen gut für ein Comeback des Ex-Kapitäns an alter Wirkungsstätte. Zumindest an diesem Wochenende allerdings muss man in Frankfurt noch ohne Adam Mitchell auskommen.

Frankfurt -Zumindest eine letzte Untersuchung steht noch aus, die eine oder andere Formalität bleibt zu klären. "Noch ist nichts spruchreif", sagt Franz-David Fritzmeier. "Aber wir sind da nach wie vor positiv." Vollzug verkünden kann der Sportdirektor der Frankfurter Löwen noch nicht im Fall des vor seinem Comeback stehenden ehemaligen Kapitäns Adam Mitchell. Die Zeichen indes stehen gut, dass der deutsch-kanadische Stürmer, der in den vorigen drei Spielzeiten das Löwen-Rudel anführte, nach einer langwierigen Schulterverletzung seine Karriere fortsetzen kann - und das demnächst an gewohnter Wirkungsstätte tun wird.

Klar ist, dass dieses Wochenende dafür noch zu früh kommt, mit dem Empfang der Tölzer Löwen in der Eissporthalle am Ratsweg am Freitag (19.30 Uhr) und dem nächsten DEL-2-Spitzenspiel am Sonntag (18.30 Uhr) bei den Ravensburg Towerstars: Tabellenzweiter gegen -dritter. "Eine interessante Standortbestimmung", erwartet Fritzmeier, zwischen zwei ambitionierten Eishockey-Zweitligisten, die ähnlich hohe Ziele haben, aber auch beide bereits von Corona-Fällen gebremst wurden. "Sie waren zwei Mal in Quarantäne und haben jetzt auch mal nicht so überzeugend gespielt", urteilt er. Was Ravensburgern und Löwen gemein ist.

Für die Frankfurter bot das jüngste Dreierpack mit dem hervorragenden 5:0 in Crimmitschau, dem glücklichen 2:1 nach Verlängerung in einem eher umkämpften als hochklassigen Derby gegen Bad Nauheim und schließlich dem enttäuschenden 1:4 gegen stark aufspielende Dresdner Überraschungs-Spitzenreiter wieder einmal ein Auf und Ab, die mangelnde Konstanz bleibt ein Löwen-Thema.

Fritzmeier fehlt dabei nicht nur eine gewisse Cleverness, gerade in engen, entscheidenden Spielen, sondern wiederholt auch offensive Durchschlagskraft. "Wir müssen offensiv besser spielen, die Qualität haben wir", betont er, nur: "Man muss auch hart arbeiten, um den Vorsprung der Qualität auszuspielen." Da sei hier und da noch ein Schritt mehr nötig. Zudem, das räumt der Manager ein, sei der eine oder andere Spieler derzeit vielleicht nicht in bester Verfassung.

Im langen Hauptrunden-Endspurt, kommt es nun darauf an, für die Play-offs in die Spur zu finden, jeder für sich und als ganze Mannschaft. Die Reihen sind wieder voller, durch die Verpflichtungen Rückkehrer Brett Breitkreuz und Nathan Burns, beide jetzt drei Mal eingesetzt. Da gilt es noch, das Reihen-Puzzle bestmöglich zusammenzusetzen. Und Breitkreuz und Burns, denen es an Spielpraxis fehlt, weiter einzuarbeiten. Gut möglich, dass mit Mitchell, der seit Anfang Dezember im Training am Ratsweg an seiner Rückkehr aufs Eis arbeitet, bald noch ein alter Bekannter zur Verstärkung hinzu kommt. In diesem Fall sind die immer wieder von Corona geplagten Löwen gerne positiv.

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