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Eishockey

Stephen MacAulay: Die Akkus aufgeladen

Die Löwen Frankfurt greifen auch in der Saison 2019/2020 wieder in der DEL2 an. Dabei ermöglichen sie exklusiv für FNP.de einen Blick hinter die Kulissen. Jede Woche erzählt ein anderer Löwe von dem, was auf dem Eis, in der Kabine oder ganz privat los ist - diesmal Stephen MacAulay.

Liebe Leserinnen und Leser der FNP, liebe Löwen-Fans,

so schnell ist sie vorbei, die Länderspielpause. Auch wenn jeder von uns (und ihr noch viel mehr) die Zeit auf dem Eis vermisst, tut so eine kurze Pause auch mal gut. Man kann ausspannen, die Seele ein wenig baumeln lassen.

Ich habe genau das getan – zuhause in Kanada. Ja, ihr lest richtig. Ich bin in der Pause für einige Tage in die Heimat geflogen, nachdem mir unser Sportdirektor und die Trainer das Okay gegeben haben für diese Reise. Meinem Vater ging es zuletzt gesundheitlich nicht so gut und daher bin ich dankbar, dass mir unsere sportliche Führung diese Auszeit ermöglicht hat.

Ich war also in Cole Harbour. Das sagt sicher nur eingefleischten Kanada-Fans etwas. Das ist in der Nähe von Halifax. Es liegt direkt am Atlantischen Ozean. Natürlich war es dort kalt, aber zugleich wunderschön.

Ich habe also meine Familie besucht. Auch meine Freundin Hannah lebt und arbeitet in Kanada. Ich habe mich gefreut, sie endlich wiedersehen zu können. Wir haben viel in der Natur unternommen. Dazu gab es jede Menge Familienbesuche und Spaziergänge am Ozean. Einfach genau das richtige, um den Kopf mal wieder freizubekommen.

Der Körper kann sich auch mal ein wenig erholen und regenerieren. Wenngleich es natürlich auch da nicht ganz ohne Training ging. Zwar war ich nicht auf dem Eis. Doch ich habe mit dem Coach, mit dem ich jeden Sommer trainiere, mehrere Trainingseinheiten absolviert. Mich einfach fit gehalten.

Meine Pause war am Ende zwei Tage länger als die der meisten Jungs. Doch jetzt bin ich auch wieder froh, zurück in Frankfurt zu sein. Wir sind alle voller Energie und haben die Akkus aufladen können. Jetzt wollen wir wieder angreifen – und das müssen wir auch. Die Liga ist so spannend wie noch nie. Und schon unser erster Gegner nach der Pause ist ein harter Brocken.

Ravensburg ist der Titelverteidiger. Auch wenn ihr Start vielleicht nicht optimal war, sind auch sie oben mit dran und haben einen Kader, der mit jeder Menge guter Spieler gespickt ist. Jetzt kommt noch der Trainerwechsel hinzu. Solch ein Wechsel macht den Gegner gefährlich. Denn wir wissen nicht genau, was uns erwartet. Zudem sind die Jungs sicher zusätzlich motiviert. Wir müssen von Anfang an bereit sein!

Wir freuen uns auf den Wiederbeginn nach der Pause und ich hoffe, ihr seid alle dabei.

Euer Stephen

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