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Löwen Frankfurt

Löwen: Nach dem 4:2 gegen die Huskies fehlt nur noch ein Sieg

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Immer wenn die Löwen-Fans über die Frühjahrs-Dippemess bummeln dürfen, ist es ein gutes Zeichen. Im Klartext bedeutet dies: In Frankfurt wird noch Play-off-Eishockey gespielt. Nach dem 4:2 (2:0, 0:2, 2:0)-Sieg über die Kassel Huskies, ist ein weiterer Bummel durch die Karussells und Buden mit Leckereien gesichert. Sollten die Löwen am Sonntag in Kassel (17 Uhr) verlieren, gäbe es am Ratsweg am Dienstag ein über den Einzug ins DEL2-Halbfinale entscheidendes siebtes Spiel. Und sonst wären es mindestens zwei weitere Spiele. Im Halbfinale. Wahrscheinlich gegen den Vorjahres-Finalgegner Bietigheim Steelers.

Immer wenn die Löwen-Fans über die Frühjahrs-Dippemess bummeln dürfen, ist es ein gutes Zeichen. Im Klartext bedeutet dies: In Frankfurt wird noch Play-off-Eishockey gespielt. Nach dem 4:2 (2:0, 0:2, 2:0)-Sieg über die Kassel Huskies, ist ein weiterer Bummel durch die Karussells und Buden mit Leckereien gesichert. Sollten die Löwen am Sonntag in Kassel (17 Uhr) verlieren, gäbe es am Ratsweg am Dienstag ein über den Einzug ins DEL2-Halbfinale entscheidendes siebtes Spiel. Und sonst wären es mindestens zwei weitere Spiele. Im Halbfinale. Wahrscheinlich gegen den Vorjahres-Finalgegner Bietigheim Steelers.

Beide Teams traten in den zuletzt üblichen Aufstellungen – die Löwen mit Wade MacLeod als viertem Ausländer, dafür blieb Pat Jarrett auf der Tribüne. Lediglich im Tor der Huskies wurde Markus Keller erstmals vom jungen Keeper Mirko Pantkowski ersetzt. Dieser musste in den ersten zwölf Sekunden schon dreimal reagieren.

6700 Zuschauer in der ausverkauften Halle bekamen ein sehr intensives Spiel zu sehen. Die Löwen spielten im ersten Drittel vor allem in der Defensive sehr konzentriert. Antti Karjalainen musste das erste Mal erst in der 6. Minute eingreifen. Im direkten Gegenzug fuhr Brett Breitkreuz allein aufs Tor zu. Er wurde gefoult, bekam einen Penaltyversuch zugesprochen, den er sicher zur Führung der Frankfurter verwandelte. Kurz vor der Sirene schossen die Kasseler den Puck über die Bande, bekamen dafür zwei Strafminuten wegen Spielverzögerung. Tim Schüle schlenzte den Puck von der blauen Linie in Richtung Tor, ein Kasseler Verteidiger hat die Richtung leicht verändert. Und Frankfurt ging mit einer 2:0-Führung in die Kabine.

Die hielt Karjalainen in der 25. Minute fest, nachdem Maximilian Faber die Scheibe sträflich an Alex Lambacher verlor, aber der Finne im Tor glänzend reagierte. Weniger gut war seine Reaktion zwei Minuten später, als er einen durch Freund und Feind gekommenen Schuss von Tyler Gron passieren ließ. Kassel machte nun mächtig Druck. Trainer Franz Fritzmeier nahm deshalb eine Auszeit. Das Tempo war hoch, was den mit einer Reihe mehr operierenden Nordhessen in die Karten spielte. Die Löwen kamen minutenlang nicht aus der Verteidigungszone heraus, das 2:2 lag förmlich in der Luft. Doch die Gastgeber machten ihrem Namen alle Ehre. Sie kämpften wie die Löwen. 40 Sekunden vor dem Drittelende fiel dann doch der Ausgleich durch Sam Povorozniouk.

Das dritte Drittel war ein offener Schlagabtausch. Erst hatten die Löwen Glück, da der Schuss von Adriano Carciola am Pfosten landete, dann traf auf der anderen Seite Nils Liesegang mit einem Handgelenkschuss in den Winkel zum 3:2 (48.).

Kassel startete eine mächtige Schlussoffensive. Mitten rein platzten zwei Konter der Löwen, Lucas Dumont hätte das 4:2 machen müssen, doch er traf einmal das Aluminium, dann verzog er um Zentimeter. 125 Sekunden vor der Sirene verließ Pantkowski seinen Kasten. Sechs Huskies stürmten, dann machte eine Sekunde vor Schluss Lisegang ins verwaiste Tor das 4:2.

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