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Die Entscheidung: Löwen-Stürmer Martin Buchwieser (links) trifft aus spitzem Winkel ins Kasseler Tor.

Eishockey

Die Löwen ringen Kassel nieder

Nach dem 2:1-Sieg seiner Frankfurter gegen den Hessenrivalen kann Franz-David Fritzmeier stolz sein: Der Trainer und Sportdirektor lobt vor allem Kampfgeist und Moral seiner Löwen.

Frankfurt – Die Revanche für die 0:7-Niederlage in Kassel, die die Frankfurter Ära vom Trainer Olli Salo beendete, gelang bravourös. Die Löwen bezwangen den souveränen DEL2-Spitzenreiter Kassel Huskies nach einer ausgeglichenen und hochklassigen Partie mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0). „Beide Teams spielen aggressiv mit vier Reihen, checken früh vor und sind läuferisch stark. Entscheiden wird die Disziplin und die Einhaltung des Spielsystems“, sagte Löwen-Trainer Franz Fritzmeier vor dem Match. Er sollte Recht behalten. Die ersten Treffer fielen trotz beiderseits starken Unterzahlformationen im Powerplay. Das 1:0 durch MacAulay (22.) nach einer schönen Kombination. Beim 1:1 zehn Minuten später, just als Mitchell von der Strafbank aufs Eis zurückkehrte, reagierte der starke Torwart Kucsis beim Schuss von Cornet überhaupt nicht. Erst das 2:1 durch Buchwieser (55.) fiel beim Spiel Fünf-gegen-Fünf.

Vom ersten Bully an entwickelte sich ein intensives und spannendes Eishockeyspiel. Da Fritzmeier nach dem Ausfall von Suvanto und Wood nur noch vier Verteidiger zur Verfügung hatte, zog er Kapitän Adam Mitchell in die Abwehr zurück. Die Defensive funktionierte dennoch gut, da die Stürmer auch intensiv nach hinten arbeiteten. „Während Kassel nach den wochenlangen Erfolgen vor Selbstbewusstsein strotzte, haben wir es uns nach zwei Niederlagen in Folge durch harte Arbeit im Verlauf der Partie erarbeitet“, lobte Fritzmeier. Michael Löffler

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