Im Training schon dabei, beim Spiel in Crimmitschau vielleicht auch: Nathan Burns verstärkt die Löwen.
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Im Training schon dabei, beim Spiel in Crimmitschau vielleicht auch: Nathan Burns verstärkt die Löwen.

Eishockey

Löwen-Verstärkung zur rechten Zeit

Der anstehende Dreierpack gibt einen Vorgeschmack auf den Terminstress im Frankfurter Eishockey-Februar - da kommen Breitkreuz und Burns gerade richtig. Eine andere Personalfrage zieht sich hingegen noch etwas hin.

Frankfurt -Von seinem bei den Übungseinheiten unter der Woche angestammten Platz auf den Rängen der Eissporthalle am Ratsweg bietet sich Franz-David Fritzmeier in diesen Tagen wieder ein erfreulicheres Bild. "Das hat schon deutlich mehr Spaß gemacht als die Woche davor", berichtet der Sportdirektor der Frankfurter Löwen und sprach damit auch den Spielern des Eishockey-Zweitligisten aus der Seele, die endlich wieder in größerer Zahl trainieren dürfen - nachdem zum Jahresanfang mehrere Covid-19-Fälle den Spiel- und Trainingsbetrieb lahm gelegt hatten. Nun sind nicht nur zumindest die meisten Corona-Rückkehrer zurück auf dem Eis, sondern auch zwei Neue dabei. Wobei wiederum mit Brett Breitkreuz einer davon ein guter alter Bekannter ist.

"Das hat gut getan", sagt Fritzmeier über das Training mit vollerem Kader, zu dem neben Breitkreuz, dem früheren Frankfurter Publikumsliebling, mit dem ehemaligen Kasseler Nathan Burns jetzt ein weiterer zusätzlicher Stürmer zählt. "Beide sind gut angekommen, gut drauf und haben uns frische Energie gebracht", erklärt der Sportdirektor. Ob beide auch schon am Freitag (20 Uhr) bei den Eispiraten Crimmitschau mitspielen? Das entscheidet sich nach dem Abschlusstraining an diesem Donnerstag, ebenso wie im Fall des einen oder anderen zuletzt von Corona Betroffenen.

"Insgesamt", meint Fritzmeier, "sieht es wieder sehr gut aus". Anders noch als am Sonntag, als sich der Meisterschafts- und Aufstiegsanwärter mit einem Mini-Kader gegen die Lausitzer Füchse zu einem 6:4 mühte. "Wichtig waren die drei Punkte. Mehr war nicht zu erwarten nach einer schwierigen Woche, das haben die Jungs gut gemeistert", resümiert Fritzmeier den Neustart nach einem wechselhaften Dezember und der diesmal nur kurzen Corona-Zwangspause - nun, da "eine neue Zeit begonnen hat". Mit zwei Verpflichtungen, die dem schon gut besetzten, aber nicht eben großen Kader "Qualität und Tiefe" geben würden.

Die Verstärkung kommt zur rechten Zeit. Nach dem Besuch in Crimmitschau erwarten die Löwen am Sonntag (18.30 Uhr) erst die Nachbarn vom EC Bad Nauheim, und am Dienstag (19.30 Uhr) dann die Dresdner Eislöwen - wie Crimmitschau mit zuletzt fünf Siegen in Serie. "Das sind drei Mannschaften, die eine sehr gute Saison spielen, und drei interessante Aufgaben für uns", sagt Fritzmeier. "Gut, dass wir wieder voll besetzt sind." Vor allem in diesem flotten Takt der Begegnungen, der auch ein Vorgeschmack auf den Februar ist, wenn im langen Hauptrunden-Endspurt wegen der vielen Nachholtermine immer dienstags, freitags und sonntags gespielt wird - und kaum Platz mehr ist für weitere etwaige Verlegungen.

"Letztes Jahr haben wir teilweise vier Mal die Woche gespielt. Wir nehmen es, wie es kommt", meint Fritzmeier, "und sehen, dass wir für die Play-offs in die Spur kommen."

Womöglich mit einer weiteren Verpflichtung: Ex-Kapitän Adam Mitchell trainiert weiter fleißig mit für eine Fortsetzung seiner Karriere nach einer langwierigen Schulterverletzung. Die ursprünglich für Mitte Januar angepeilte Entscheidung über eine weitere Zusammenarbeit zieht sich wohl doch noch etwas länger hin. Aber vielleicht kommt diese Verstärkung dann ja gerade recht für den Februar-Stress.

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