Das Tor von Luis Schinko war am Ende zu wenig (Foto: Archiv).
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Das Tor von Luis Schinko war am Ende zu wenig (Foto: Archiv).

Eishockey

Löwen wieder im falschen Bad-Tölz-Film

  • Markus Katzenbach
    vonMarkus Katzenbach
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Beim Besuch aus Bad Tölz wollen es die Frankfurter diesmal besser als im Januar. Am Ende kommt es aber wieder genau so, zum Leidwesen der heimischen Löwen

Frankfurt -Eine Wiederholung dieses für sie so falschen Films hätten sich die Frankfurter Löwen gewiss gerne erspart, doch am Ende kam es genauso. Sogar mit dem gleichen Ergebnis: Gegen die Namensvettern von den Tölzern Löwen verlor der Eishockey-Zweitligist am Montagabend mit 1:4 (0:0, 1:1, 0:3) - wie schon Ende Januar, nach bekanntem Muster. "Es ist exakt das Gleiche passiert. Wir haben nichts daraus gelernt", ärgerte sich Stürmer Christian Kretschmann. "Da müssen wir cleverer sein".

In der Rangliste der DEL 2 liegen die Frankfurter so weiter auf dem fünften Platz, nun sechs Punkte hinter Bad Tölz - indes wegen ihrer Corona-Zwangspause immer noch mit zwei Partien weniger. Fürs Erste verpasste man die Gelegenheit, den Anschluss herzustellen, dabei war man bis weit ins zweite Drittel hinein auf einem ordentlichen Weg.

"Wir hatten gute Chancen , haben sie aber nicht reingemacht", haderte Kretschmann. "Und dann steht es plötzlich 1:4." Gegen verletzungsgeplagte Gäste, die nur fünf Verteidiger und sieben Stürmer in den Bus hatten stecken können - weniger als selbst ihrem für sein Faible für kleine, aber feine Kader bekannten Trainer Kevin Gaudet lieb war. Die heimischen Löwen wiederum schienen gut beraten, die dünn besetzte Besuchergruppe nicht zu unterschätzen: Mit kompakter Verteidigung und gefährlichen Kontern ihrer Superscorer um den früheren Frankfurter Marco Pfleger hatten diese sie ja schon beim letzten Mal böse überrascht.

Die Löwen starteten diesmal auch besser, ließen erst einmal wenig Gegenangriffe zu, sie trafen auch durch Luis Schinko (23.). Sie scheiterten aber darauf wiederholt am starken Tölzer Goalie Maximilian Franzreb - und hatten schließlich erstaunlich wenig entgegenzusetzen, als erst Max French (36.) und gegen Ende zwei Mal Tyler MacNeely (50., 54.) sowie Pfleger (55.) mit ihren dann doch durchschlagenden Deja-Vu-Kontern das Spiel wieder zu ihren Ungunsten wendeten. mka

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