Eishockey DEL 2, Loewen Frankfurt - Ravensburg Towerstars
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Tor zum 2:0 für Frankfurt: Stephen MacAulay (rechts) lässt die Löwen jubeln.

Eishockey

Löwen zeigen sich torhungrig

Sieben Frankfurter Tore und der dritte Sieg im Duell mit Ravensburg.

Frankfurt – Obwohl die Verletztenliste der Eishockey-Löwen Frankfurt immer länger wird, konnte auch der frühere Frankfurter Trainer Rich Chernomaz mit seinen Ravensburg Towerstars den Vormarsch des DEL2-Teams aus der Main-Metropole nicht stoppen. Das 7:1 (1:0, 1:0, 5:1) war der dritte Triumph im dritten Saisonvergleich mit den Oberschwaben. Damit errangen die Löwen in 15 Matches unter Franz Fritzmeier als Trainer den elften Sieg und 33 der 45 erreichbaren Punkte.

Fritzmeier musste seine Sturmreihen erneut umbauen. Nach Kyle Wood, David Suvanto, Max Faber, Sebastian Collberg, Manuel Strodel und Constantin Vogt fiel kurzfristig Martin Buchwieser aus. Einzelheiten über die Verletzung des Stürmers geben die Löwen nach der heutigen Untersuchung bekannt. Ungeachtet dessen legten die Frankfurter sofort offensiv los.

Der Lohn ihrer Überlegenheit war das 1:0, das Mike Fischer nach einem Steilpass von Stephen MacAulay erzielte (18.). Wie fast immer unter Fritzmeiers „Regie“ ließen die Löwen hinten nichts anbrennen. Obwohl Ravensburg ab dem zweiten Drittel etwas häufiger im Angriff war, hatte man nie den Eindruck, es könne gefährlich werden. Zumal sich Fischer und MacAulay, diesmal in umgekehrten Rollen, erneut in die Scorerliste eintrugen (32.).

Der Kanadier hatte damit noch nicht genug: In der 47. Minute traf er zum 3:0. Leon Hüttl (52.), Darren Mieszkowski (55.), Eddie Lewandowski (57.) und Carter Proft (59.) sorgten für die weiteren Tore. Der einzige Treffer der Gäste durch Yannick Drews 50 Sekunden vor der Schlusssirene hatte nur noch statistischen Wert.

 Michael Löffler

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