Löwen-Jubel in Crimmitschau: Matt Carey (Mitte) hat zum 2:0 getroffen.
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Löwen-Jubel in Crimmitschau: Matt Carey (Mitte) hat zum 2:0 getroffen.

Eishockey

Löwen zurück in der Erfolgsspur

  • Markus Katzenbach
    VonMarkus Katzenbach
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In Crimmitschau können die Frankfurter Tabellenführer nach zuvor zwei Niederlagen in der DEL 2 wieder gewinnen. Und das nächste Spitzenspiel wartet schon.

Frankfurt -Bei ihrer Sonntagsfahrt nach Sachsen, 350 Kilometer hin und zurück, haben die Frankfurter Löwen wieder in die Erfolgsspur gefunden, gerade noch rechtzeitig. Bei einer weiteren Niederlage hätte ihre Tabellenführung in der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys in Gefahr geraten können, mit dem 5:2 (1:0, 2:0, 2:2) bei den bis dahin zweitplatzierten Eispiraten Crimmitschau aber behaupteten sie ihre Spitzenposition. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem nach den letzten beiden Spielen", sagte Headcoach Bo Subr und dachte kurz nach der Schlusssirene gleich daran, möglichst rasch wieder nach Hause zu kommen: Am Dienstag (20 Uhr) geht es schließlich schon zum nächsten Spitzenspiel bei den Ravensburg Towerstars, mit einem Sonntagssieg im Gepäck.

"Es war ein harter Kampf, Crimmitschau ist eine gute Mannschaft. Aber wir haben heute unsere Chancen genutzt, das hat den Ausschlag gegeben und den Unterschied gegenüber Freitag gemacht", sagte Sportdirektor Franz-David Fritzmeier. Da hatten die Frankfurter das Nachbarschaftsduell mit dem EC Bad Nauheim knapp 2:3 verloren - die zweite Niederlage in Folge, nach dem 1:5 bei den Bayreuth Tigers und zuvor einem Startrekord mit sieben Siegen in Serie. "In Bayreuth haben wir schlecht gespielt und gegen Bad Nauheim unglücklich verloren", meinte Fritzmeier, "aber das war ein solider Sieg".

Bei den Eispiraten in Crimmitschau, die ebenfalls sehr gut in die Saison gestartet waren, knüpften die Löwen wieder an die teilweise sehr guten Leistungen der bisherigen Runde an - und zeigten sich auch wieder treffsicherer als zuletzt. Kevin Maginot (10.), Matt Carey (25.), Pierre Preto (40.), Dylan Wruck im Powerplay (43.) und Max Faber (45.) sorgten mit ihren Treffern für klare Verhältnisse, die Gegentore durch Scott Feser (44.) und Mario Scalzo (49.) änderten nichts mehr daran.

Crimmitschaus Niederlage nutzte auch den Ravensburgern: Sie zogen mit einem 4:1 bei Aufsteiger Selb an den Sachsen vorbei und empfangen die Löwen nun am Dienstagabend ihrerseits als neuer Tabellenzweiter. "Das wird wieder ein heißer Tanz", erwartet Fritzmeier, "bei einer absoluten Spitzenmannschaft".

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