1. Startseite
  2. Sport
  3. Löwen Frankfurt

Sieben Streiche gegen die Löwen-Ladehemmung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Markus Katzenbach

Kommentare

Auch Tomas Sykora (rechts) durfte gleich zwei Mal jubeln: Ihrem alten Torwart Jimmy Hertel schenken die Löwen sieben Tore ein.
Auch Tomas Sykora (rechts) durfte gleich zwei Mal jubeln: Ihrem alten Torwart Jimmy Hertel schenken die Löwen sieben Tore ein. © © PuckpixbySteph

Auf die Enttäuschung vom Dienstagabend zeigt Frankfurt die richtige Reaktion - mit leicht veränderten Löwen-Reihen. Pierre Preto gefällt das.

Frankfurt -Zuschauer fehlen aus Corona-Gründen weiter in der Eissporthalle am Ratsweg, an gewissen Fest-Ritualen wird aber trotzdem festgehalten. Die Ehre, die große Fahne mit der "Heimsieg"-Aufschrift zu schwenken, war Pierre Preto vorbehalten - er war von den Fans, die seinen speziellen Freitagabend über den Livestream verfolgten, schließlich zum Spiel des Spiels gewählt worden, aus gutem Grund. Dem jungen Stürmer gelangen erstmals drei Tore in einem Spiel für die Frankfurter Löwen, und so leistete er einen kräftigen Beitrag zum souveränen 7:2 (3:0, 2:1, 2:1) des Eishockey-Zweitligisten gegen den EC Bad Tölz. Und damit auch zur Beseitigung der jüngsten Löwen-Ladehemmung.

"Wir haben viel konstanter und fast 60 Minuten gutes Eishockey gespielt. Jeder ist beim System geblieben und wollte die Zweikämpfe gewinnen", urteilte Kapitän Max Faber - die richtige Reaktion auf das enttäuschende 1:4 gegen Spitzenreiter Dresden vom Dienstag. Gegen den Tölzer Mini-Kader mit nur zwölf Feldspielern hatten die Löwen es gewiss leichter, aber sie machten ihre Sache auch gut.

Preto (16./37./51.), Tomas Sykora (9./52.), Carson McMillan (14.) und Faber (33.) sorgten mit ihren Toren für klare Verhältnisse - wobei es Preto in neu gemischten Löwen-Reihen neben Dylan Wruck und Rylan Schwartz offenbar besonders gut gefiel. Am Sonntag (18.30 Uhr) geht es für den Tabellendritten mit dem Spitzenspiel beim Tabellenzweiten in Ravensburg weiter. "Das wird eine harte Nummer", ahnt Kapitän Faber, "aber wir sind positiv und wollen gewinnen".

Auch interessant

Kommentare