In altbewährter Löwen-Manier: Brett Breitkreuz (Mitte) vor dem Crimmitschauer Tor, wieder in Frankfurter Farben.
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In altbewährter Löwen-Manier: Brett Breitkreuz (Mitte) vor dem Crimmitschauer Tor, wieder in Frankfurter Farben.

Eishockey

Standesgemäßer Erfolg für alte und neue Löwen

  • Markus Katzenbach
    VonMarkus Katzenbach
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Der Auftritt in Crimmitschau ist aus Frankfurter Sicht rundherum gelungen. Die Löwen feiern ein 5:0 - mit Breitkreuz, Burns und vier starken Reihen.

Crimmitschau -In den Schlussminuten drängte Nathan Burns noch einmal mit aller Macht nach vorne, sein Sturmpartner Brett Breitkreuz warf sich neben ihm ins Geschehen. Sich selbst noch einmal auf die Anzeigetafel bringen, das war den beiden Neuen unter den Frankfurter Löwen allerdings nicht mehr vergönnt. Aber das war auch gar nicht nötig. Mit dem 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) bei den Eispiraten Crimmitschau feierte der Meisterschaft- und Aufstiegsanwärter aus der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys am Freitagabend einen standesgemäßen Sieg bei zuletzt immerhin fünf Mal in Serie siegreichen Sachsen.

"Wir wollen zurück an die Tabellenspitze. Dafür war das ein guter Start", befand Stürmer Dylan Wruck. Nach einer Zwangspause wegen mehreren Corona-Fällen und einem mühsamen 6:4 gegen die Lausitzer Füchse noch mit einem Mini-Kader zum Neubeginn konnten die Löwen diesmal auf vier volle Sturmreihen zählen, auch das half. "Es war eine gute Leistung, von Anfang an. Wir hatten viel Kraft, viel Tempo, von allen Reihen", lobte Sportdirektor Franz-David Fritzmeier - auch dank des heimgekehrten Löwen-Publikumsliebling Breitkreuz und des Ex-Kasselers Burns. "Sie waren sehr motiviert, haben Präsenz gezeigt und die Mannschaft entlastet", urteilte Fritzmeier. "Aber es war auch gut für sie, dass die Mannschaft funktioniert. So hatten sie die nötige Zeit, um reinzukommen."

Insgesamt war es ein sehr gelungener Auftritt, von Anfang bis zum Ende. Die Löwen waren ihren Gastgebern in allen Belangen überlegen, fast immer konzentriert in der Abwehr, körperbetont in den Zweikämpfen, gut geordnet und mannschaftlich geschlossen, spielerisch stark - und kalt genug in der Chancenverwertung. Ryon Moser verwertete eine entschlossene Puckeroberung von Kyle Sonnenburg (13.), Tomas Sykora zauberte die Scheibe aus spitzem Winkel ins Tor (16.). Marius Erk (22.), Wruck (34.) und Alexej Dmitriev (56.) sorgten mit weiteren Treffern für klare Verhältnisse vor in Sachsen wieder erlaubten 1000 Zuschauern. Die hatten nur wenig zu feiern. Anders als alte und neue Löwen, die am Sonntag (18.30 Uhr) den EC Bad Nauheim erwarten.

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