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Stretch (Löwen) bringt Mike Little (Kassel Huskies) zu Fall.-

Eishockey

Triumph in Kassel: Löwen gleichen in den Playoffs aus

Die Frankfurter Löwen haben im vierten Playoff-Spiel gegen den EC Kassel Huskies deutlich gesiegt. Jetzt spricht einiges dafür, dass die Frankfurter weiterkommen.

Nun spricht wieder vieles für die . Der DEL2-Meister gewann  vor 5570 Zuschauern bei den Kassel Huskies 5:2 (0:0, 1:1, 4:1) und glich damit im Play-off-Viertelfinale auf 2:2 aus. Das fünfte Match steigt am Freitag am Ratsweg. Zum Weiterkommen werden vier Siege benötigt.

Die Serie hat sich seit dem Trainerwechsel gewaltig verändert. War es unter Paul Gardner ein Schützenfest – die Löwen stürmten pausenlos, die Huskies konterten erfolgreich, so steht bei den einfaches Eishockey spielenden Löwen nun im Vordergrund die Defensive.

Coach Franz Fritzmeier hatte eine harte Nuss zu lösen. Die am Sonntag erlittene Handverletzung von Lukas Koziol  - wie in den Play-offs üblich keine Erklärung der Löwen, doch es könnte langwierig werden – ließ seinen Kader auf drei Reihen schrumpfen. Die vierte hätte er nur bekommen, wenn er Brett Jaeger ins Tor und dafür vier Ausländer im Sturm gebracht hätte. Da Hannibal Weitzmann nach seiner Verletzung als Absicherung von Jaeger noch ein paar Tage benötigt, wählte Fritzmeier die Sicherheit und ließ im Tor erneut Antti Karjalainen spielen.

Der Finne sorgte schon in der 4. Minute mit einem mit der Kelle nach vorne abgeprallten Puck – die große Schwäche des ansonsten starken Finnen – für die erste Gefahr, doch mit glänzenden Reaktionen gegen Adrian Carciola (15.) und Thomas Merl (23.) machte er den ohne Folgen gebliebenen Fehler wett.

Die ersten Tore fielen erst im Mittelabschnitt. Andre Reiß (34.) traf zum 1:0, den Ausgleich  besorgte CJ Stretch, als die Löwen mit zwei Mann mehr spielen durften (39.). Der Goldhelm der Löwen war nach nur 44 Sekunden auch der Autor des Führungstreffers, zum 3:1 (47.) traf der völlig frei stehende Nils Liesegang. Den Anschlusstreffer der Huskies, den Karjalainen mit einem Fehler Matthew Neal beim Kasseler Powerplay ermöglichte (50.) konterte postwendend Mike Card. Das Empty-net-Tor von Clarke Breitkreuz (60.) war nur noch Formsache.

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