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Wieder kein Löwen-Glück in Straubing

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Von: Markus Katzenbach

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Kein Durchkommen in dieser Szene: David Elsner (Mitte) und den Löwen ist in Straubing wieder kein glückliches Ende vergönnt.
Kein Durchkommen in dieser Szene: David Elsner (Mitte) und den Löwen ist in Straubing wieder kein glückliches Ende vergönnt. © © PuckpixbySteph

Erneut begegnen die Frankfurter DEL-Aufsteiger einem Spitzenteam auf Augenhöhe. Gegen Straubing aber gibt es auch am Freitag kein gutes Löwen-Ende.

Straubing -Die allermeisten Teams in der ersten Klasse des deutschen Eishockeys haben die Frankfurter Löwen in dieser Saison schon mindestens einmal bezwungen, bemerkenswert für einen Aufsteiger. Am vergangenen Sonntag erst hatte man mit dem furiosen 6:1 beim Tabellenzweiten Ingolstadt eine solche offene Rechnung beglichen, und fast wäre am Freitagabend ähnliches gelungen. Auf einen Sieg gegen die Straubing Tigers aber müssen die Löwen weiter warten, im Eisstadion am Pulverturm verlosen sie vor 4485 Zuschauern am Ende doch noch mit 3:4 (1:1, 1:0, 0:2) bei dem Tabellenvierten.

„Es war ein ausgeglichenes Spiel. Es ist immer schwer, nach Straubing zu kommen und sein Spiel 60 Minuten durchzuziehen, das haben wir ganz gut gemacht“, konnte der Frankfurter DEL-Topscorer Dominik Bokk hinterher festhalten, indes: „Wir haben aber ein paar kleine Fehler gemacht., dafür hat Straubing uns bestraft.“ Immerhin konnten die Löwen für sich in Anspruch nehmen, wieder einem Spitzenteam auf Augenhöhe begegnet zu sein.

Gerade hatten die neuntplatzierten Frankfurter ihre ersten guten Chancen gehabt, da wurden sie kalt erwischt: Brandon Manning bezwang in der neunten Minute mit einem Schlagschuss Bastian Flott-Kucis, den guten Löwen-Ersatztorwart. Er Jake Hildebrand, der wie Kapitän Reid McNeill leicht angeschlagen aussetzte, der verletzte Brett Breitkreuz und der nun nur noch einmal gesperrte Ryan Olsen fehlten ebenfalls.

Die verbliebenen Löwen schlugen gleich zurück, 22 Sekunden später - da hielt Nathan Burns seine Kelle in die Vorlage von Yannick Wenzel, als Breitkreuz-Vertreter in die dritte Reihe gerutscht, und bescherte der Partie einen angemessenen Zwischenstand nach dem ersten Drittel.

„Ich bin vor das Tor gefahren. Yannick hat einen sehr guten Pass gespielt. Eine schnelle Antwort war das, was wir wollten“, berichtete Burns, später selbst lädiert vom Eis, im Pauseninterview bei Magenta-Sport und war bei den weiteren Maßgabe guter Dinge: „Unser Spiel noch einfacher halten, die Scheiben zum Netz bringen, dann werden die Dinge in unsere Richtung laufen.“ Bei den beiden bisherigen Begegnungen hatte das nicht ganz geklappt, trotz jeweils einem Löwen-Punkt - die wurden nach Verlängerung und Penaltyschießen knapp verloren. Wie auch diese nun, diesmal ganz ohne Punkt, obwohl es zwischenzeitlich nach viel mehr aussah.

Nur sieben Sekunden brauchte Bokk im zweiten Powerplay, um die schwächste Überzahl-Quote der Liga mit seinem 22. Saisontor etwas zu verbessern. Garrett Festerling (47.) und Mark Zengerle (52.) aber drehten die Partie zu Straubinger Gunsten. Und als Frankfurt durch Chad Nehring ein zweites Mal im Powerplay traf (54.), legte J.C. Lipon (56.) noch einmal entscheidend für die Tigers nach. Keine Zeit zum langen Löwen-Hadern: Am Sonntag (19 Uhr) geht es daheim am Ratsweg weiter gegen die Kölner Haie, auch noch nicht von Frankfurt bezwungen - mit der nächsten Gelegenheit, eine offene Rechnung zu begleichen.

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