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Auch sein Tor half am Ende nichts: Stephen MacAulay glich für die Löwen in Landshut zwischenzeitlich zum 1:1 aus, 

Eishockey

So wird das nichts mit einer Löwen-Aufholjagd

  • Markus Katzenbach
    vonMarkus Katzenbach
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Bei ihrem Spielemarathon nach der Corona-Zwangspause treten die Frankfurter auf der Stelle. Mit dem 1:3 in Landshut kommen sie in der DEL 2 nicht voran - und jetzt geht es gegen Kassel.

Frankfurt – Am Ende ließ sich Luis Schinko noch zu einem frustrierten Check hinreißen, sein Verweis auf die Strafbank machte endgültig alle verzweifelten Bemühungen zunichte. Die Frankfurter Löwen treten in ihrem Spielemarathon nach der Corona-Zwangspause inzwischen auf der Stelle: Dem 1:4 gegen den EC Bad Tölz am Dienstag folgte am Freitagabend ein 1:3 (0:0, 1:1, 0:2) beim EV Landshut – so wird das nichts mit einer Aufholjagd in der DEL 2.

„Wir müssen einfach irgendwann unsere Chancen nutzen“, bemängelte Franz-David Fritzmeier, Sportdirektor und Trainer des Frankfurter Eishockey-Zweitligisten und sprach mit den vielen Strafzeiten noch ein anderes leidiges Thema an. Tatsächlich hatten die Löwen flott begonnen, bremsten sich aber auch durch unnötige Fouls wieder selbst aus – wie Mike Mieszkowski mit seinem Nachschlag für einen Landshuter Rempler. Die Löwen ließen so nicht nur ihre Chancen liegen, sondern den EV auch ins Spiel kommen. Und sich bald, nach Leon Hüttls unglücklichen Klärungsversuch, überlaufen, Sebastian Busch (27.). nutzte das zur Landshuter Führung.

Martin Buchwieser (31.) war dann nicht der erste Löwe, der an Dimitri Pätzold verzweifelte, Ex-Nationaltorwart in EV-Diensten. Stephen MacAulay (39.) machte es besser und glich aus, doch die Löwen hatten in einem nun ausgeglichenen Spiel ihre Linie verloren. Ohnehin unterliefen ihnen zu viele Ungenauigkeiten und andere Nachlässigkeiten. Trotzdem waren noch Chancen auf einen Sieg da. Ihr Goalie Bastian Kucis – gegen Bad Tölz früh angeschlagen raus, jetzt wieder im Einsatz – wurde dann aber von Henry Martens’ Schlagschuss (55.) überwunden, Marcus Power (58.) legte in doppelter EV-Überzahl das 3:1 nach, das war es: Sebastian Collberg hatte zuvor für ein Frustfoul weit weg vom Puck vom Eis gemusst, Adam Mitchell für ein kurzes Haken übertriebener Weise dann auch.

Der Kapitän hatte ab dem Mitteldrittel in der Abwehr aushelfen müssen, nachdem Kyle Wood offenbar angeschlagen passen musste   - und David Suvanto schon von vornherein gefehlt hatte. Ob sie am Sonntag wieder dabei sein können? Für die Löwen geht es dann um 18.30 Uhr gegen Spitzenreiter Kassel Huskies weiter, leichter wird es nicht.

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