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24:20 - Petterweiler Abwehr steht

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Von: Christoph Sommerfeld

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(par/cso). Der TV Petterweil konnte mit dem 24:20 (13:10)-Erfolg bei der HSG Kleenheim/Langgöns am Sonntagabend seinen zweiten Sieg in der Handball-Oberliga einfahren. Das Team aus dem Karbener Stadtteil rangiert im Klassement auf Position sechs. TVP-Coach Martin Peschke, der nach einer krankheitsbedingten Auszeit in der Vorwoche nun wieder an der Seitenlinie stand, bewertete die Leistung seiner Mannschaft überwiegend positiv.

»Vor allem defensiv haben wir gut gearbeitet im 6:0-Verbund. Den Haupttorschützen der HSG hatten wir ebenfalls gut im Griff«, erklärte Peschke. Simon Patt erzielte nicht mehr als drei Treffer. Luft nach oben sah der Petterweiler Coach noch in Sachen Effektivität. »Vier verworfene Siebenmeter sind zu viel. Das ist unser großes Problem zuletzt.«

Kleenheim/Langgöns dagegen konnte auch im vierten Spiel in Folge nichts Zählbares einfahren und nimmt die Schlussposition in der Tabelle ein. »Wir sind natürlich enorm gefrustet, schon alleine da ich der Mannschaft wirklich keine mangelnde Einstellung attestieren kann. Es sind einfach die Mechanismen, die im Moment nur phasenweise funktionieren«, kommentierte Julian Reusch, Trainer der Kleebachtaler. Die Gastgeber waren in den ersten Minuten gedanklich offenbar noch nicht wirklich auf dem Feld, denn bereits in der 7. Minute traf Johannes Pfeiffer zum 5:1 für die Petterweiler. »Danach haben wir dann typischerweise wieder eine gute Phase, in der wir uns mit großem Aufwand herankämpfen«, erklärte Reusch. Tatsächlich waren die Hausherren in der 18. Minute durch Fabian Hoepfner auf 6:7 herangekommen. Nach der Pause legten die Gastgeber den Fokus darauf, die Offensivleistung zu steigern und in den Angriffen stärker in die Tiefe zu gehen. Dies funktionierte letztlich nur bedingt. Schon in der 37. Minute waren die Petterweiler durch einen Treffer von Stephan Pletz wieder auf 17:13 davongezogen. Auch in der Folge gab sich die Spielgemeinschaft zu keinem Zeitpunkt auf und versuchte immer, im Angriff eigene Aktionen zu initiieren. Doch im Restverlauf der Begegnung konnte die HSG bestenfalls noch auf eine Differenz von drei Toren verkürzen und kam nicht mehr in Schlagdistanz. »Mit der Abwehrleistung können wir zufrieden sein. Das muss für ein Heimspiel eigentlich reichen, allerdings fehlt es vorne dann recht deutlich«, schloss Reusch sein Fazit ab.

Kleenheim/Langgöns: Jakob, Naß; Hoepfner (6/4), Hantl, Vom Hagen, Müller, Lang (3), Faatz, Woiwod, Kollmann (4), Patt (3), Klein (1), Scheibel (2), Gast (1)

Petterweil: Sulzbach, Bouali; Trouvain, Bachmann, Fernandes (2), B. Pfeiffer, F. Koffler, J. Pfeiffer (3), J. Koffler (2), Neuhalfen, Habenicht (4), Saam, Pletz (7), Jankovic (6/3)

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Hohm/Petry (Großostheim/Obernburg). - Zuschauer: 150. - Zeitstrafen: 4:2. - Siebenmeter: 4/4:7/3.

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