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24:21 in Butzbach

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Jacqueline Borst (17) setzt sich mit ihrer FSG Gettenau/Florstadt im Bezirksoberliga-Derby in Butzbach durch. © Timo Jaux

(pls). In der Handball-Bezirksoberliga Gießen der Damen empfing die HSG Butzbach am Donnerstagabend die FSG Gettenau/Florstadt zum Wetterauer Derby. Die Gastgeberinnen verloren die Nachholpartie des ersten Spieltages und warten weiterhin auf ihre ersten Pluspunkte, wohingegen die FSG beim 24:21 (12:6) den zweiten Saisonerfolg - diesmal in der Fremde - feiern konnte.

Der Gast erwischte einen Start nach Maß und führte dank der starken Lea Ertel im Tor nach zehn Minuten mit 3:0. Erst in der 11. Minute gelang Butzbach der erste Treffer. »Unsere Chancenverwertung im ersten Abschnitt war der Knackpunkt«, haderte HSG-Trainer Carsten Dannwolf mit dem Liegenlassen vieler sogenannter 100-prozentiger Abschlüsse. Sein Gegenüber Christian Sacks sah seine Schützlinge derweil weiter in Front, ehe die mit einer 5:1-Deckung agierenden Butzbacherinnen durch Sandra Bender und Hanna Schmid den Spielstand egalisierten. Die erst 16-jährige Rechtsaußen-Akteurin Kim Luna Dannwolf verkürzte für Butzbach nach zwei weiteren Toren der FSG. Es war zugleich der letzte Treffer der HSG vor der Pausensirene. Aus einem Zwei-Tore-Rückstand wurde ein schnell wieder eine Sechs-Tore-Hypothek.

Nach dem Seitenwechsel stellte der Butzbacher Coach auf eine 6:0-Abwehr um. »Das hat uns vor Probleme gestellt«, erklärte Sacks. Nach einer zwischenzeitlichen 18:11-Führung für die Gäste setzte die Heimsieben ihrem Gegner mit einem selbstbewussten Auftreten zu und verkürzte auf zwei Tore. Milena Stuppy auf der linken Rückraumposition stach in dieser Phase mit vier Treffern hervor. Die auffällige Kreisläuferin der Gäste, Julia Kessel, brach mit ihrem Treffer zum 19:16 dann aber den Butzbacher Lauf und ließ ihre Farben jubeln.

Beste Werferinnen / HSG Butzbach: Bender (6/3), Luh (4/1), Stuppy (4) / FSG Gettenau/Florstadt: Schmeißer (5), Schulz (4/4), Kessel (4).

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