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2500 Zuschauer an der Strecke

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Stefan Bodin aus Ober-Mörlen holt mit seinem Porsche 944 GTR einen sehr guten elften Platz in der Gesamtwertung. TEN © Oliver Potengowski

(ten). Mit zwei Jahren Verspätung wurde am Wochenende der 17. internationale ADAC Bergpreis Schottenring ausgetragen. Vor großem Publikum kämpften mehr als 140 Teilnehmer am Berg um Bestzeiten oder Gleichmäßigkeit. Nach Jahren, in denen eine kleine Gruppe von Favoriten den Gesamtsieg unter sich ausgemacht hatte, gab es diesmal mit Mario Minichberger (Sigmarzell) einen neuen Sieger.

Mit einer Gesamtzeit von 3:59,388 Minuten blieb er als einziger Fahrer in der Wertung aus drei Läufen unter der Schwelle von vier Minuten. Mit einer Bestzeit von 1:19,369 Minuten für die 3033 Meter zur Poppenstruth war er trotz schlechterer Wetterverhältnisse nur rund eine halbe Sekunde langsamer als der Gesamtsieger von 2019, Holger Hovemann.

Ralf Kroll (Homburg) sicherte sich mit seinem Silver Car S2 EVO den zweiten Platz in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 6,066 Sekunden auf Minichberger. Erwin Buck (Mickhausen) erreichte mit dem VW Spiess-Scirocco den dritten Rang. In der Summe der drei schnellsten Läufe blieb er um 7,662 Sekunden hinter dem Gesamtsieger. Der schnellste Fahrer aus der Region in der Gesamtwertung war Stefan Bodin aus Ober-Mörlen mit seinem Porsche 944 GTR. Mit 4:21,703 erreichte er einen guten elften Platz.

In der Gleichmäßigkeitswertung (GLP) holte sich Mike Sukiennicki auf einem Fiat Uno Turbo den Sieg. Mit nur 0,672 Sekunden Abweichung aus den Läufen zwei bis vier zur Referenzzeit aus Lauf eins fuhr er beeindruckend gleichmäßig schnell. Seine Zeit von 1:43,531 Minuten im ersten Lauf wurde nur von sehr wenigen Teilnehmern der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) unterboten. Den zweiten Platz in der GLP belegte Jörg Dries (Ford Focus Mk1 ST 170) mit einer Abweichung von 1,127 Sekunden. Auf dem dritten Platz folgte Manfred Pape mit einem VW Golf 2 16 V und 1,171 Sekunden Abweichung. Die folgenden drei Plätze belegte ein Trio aus der Region. Adrian Mirthes (Grünberg) fuhr mit seinem Opel Ascona B 2,4i mit 1,183 Sekunden nur unwesentlich weniger konstant als der Drittplatzierte. Auf Platz fünf reihte sich Ralf Köhl aus Ranstadt mit seiner Opel Kadett C Limousine ein. Mit seiner Toyota Celica RA 28 erreichte Edgar Lampas aus Nidda den sechsten Platz der GLP (1,286 Sekunden).

Wie sehr sich die Besucher nach der Pause durch die Corona-Pandemie nach hochklassigem Motorsport gesehnt haben, zeigte sich am Sonntag. Trotz einsetzenden Regens ließen sich die rund 2500 Zuschauer auf den Wiesenhängen das Vergnügen nicht verderben. Die Fahrer hatten auf der rutschigen Fahrbahn oft Schwierigkeiten. Dementsprechend fuhren sie in dieser Phase des Bergrennens meist extrem vorsichtig. Auch deshalb blieb es bei meist kleineren Unfällen mit Blechschäden.

»Ich finde es so was von geil, dass wir wieder fahren können«, freute sich der Vorsitzende des ausrichtenden MSC Rund um Schotten, Wolfgang Wagner-Sachs.

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