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30 Griedeler Fehlwürfe

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Von: Sascha Kungl

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Sandro Krüger und sein TSV Griedel kassieren beim TuS Holzheim die siebte Niederlage. JAUX © Timo Jaux

(kun). Auf einen enttäuschenden Auftritt beim TuS Holzheim blicken die Landesliga-Handballer des TSV Griedel zurück. Beim Gastspiel im Sportzentrum »Zum Wasserwäldchen« in Diez musste der Tabellenvorletzte am neunten Spieltag eine 24:30 (10:15)-Auswärtsniederlage hinnehmen.

»Zum wiederholten Mal in dieser Saison hat die Mannschaft eine enttäuschende Leistung gezeigt. Zu keinem Zeitpunkt haben wir konzentriert agiert. Zudem war die Disziplin auf und neben dem Feld nicht vorhanden«, hielt sich Griedels Teammanager Jürgen Weiß nicht mit Kritik am Auftritt der Mannschaft zurück. Gegen ersatzgeschwächte Hausherren leistete sich das Gästeteam von Trainer Jens Hohaus nicht weniger als 30 Fehlwürfe. »Das spricht eine deutliche Sprache. Nach diesem Spiel muss sich jeder einzelne Spieler fragen, ob er seine Leistung für die Mannschaft bringt.«

Einziger Lichtblick vor 150 Zuschauern waren TSV-Torhüter Marco Pajung und Hendrik Krüger, die eine starke Leistung zeigten, von ihrer Abwehr aber über weite Strecken im Stich gelassen wurden. »Die Mannschaft verfällt leider immer in dieselben Verhaltensmuster, wenn ein Rückstand zu Buche steht. Wir spielen drucklos, leisten uns überflüssige Würfe und halten die Konzeptionen nicht ein«, konstatierte Hohaus.

Nach nervösem Beginn beider Teams gewann Holzheim durch die zahlreichen Fehler und unkonzentrierten Abschlüsse der Gäste immer mehr die Kontrolle und legte nach fünf Minuten eine 5:2-Führung vor. Sascha Siek verkürzte mit einem Doppelschlag auf 4:5 (9.) und erzielte auch das 5:6 (13.). Nachdem Thomas Graßl zum 6:7 (14.) getroffen hatte, markierte Sascha Siek beim 7:8 (15.) seinen fünften Treffer. Nach einer Strafe gegen den Tabellenvorletzten setzten sich die Hausherren mit vier Toren ab (11:7/19.), ehe Nils Siek den 10:15-Halbzeitstand markierte.

»Auch nach der Pause hat sich wenig an unserer Spielweise geändert. Einfallslosigkeit, gepaart mit Lethargie und mangelnder Disziplin, waren die Gründe, dass sich der Gegner immer deutlicher absetzte«, haderte Weiß. Nach dem 16:24 (42.) schienen die Griedeler mit einem 3:0-Lauf zum 19:24 (44.) eine Aufholjagd zu starten. »Aber auch diese Hoffnung wurde durch eine Strafe wegen Meckerns im Keim erstickt«, ärgerte sich Weiß. In der Schlussphase zogen die Gastgeber mit sieben Toren davon (29:22/56.) und setzten mit dem 30:24 den Schlusspunkt. »Die Mannschaft muss schnellstens Antworten finden, wie sie aus dem Tal herauskommen will«, ist Weiß überzeugt.

TSV Griedel: Pajung, Hendrik Krüger; Weiß (1), Sascha Siek (5/2), Kuhl (3), Grieb, Nils Siek (6/2), Kipp (1), Sandro Krüger (1), Engel, Graßl (3), Köhler, Vogel (2), Rejab (2).

Steno / SR: Becken/Fuchs (Aschaffenburg/Haibach). - Zeitstrafen: 10:12 Min. - Siebenmeter: 8/6:7/4. - Zu.: 150.

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