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46ers setzen Zeichen

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Seltenes Erlebnis in der Osthalle: Dennis Nawrocki stimmt nach dem 88:75-Sieg seiner Gießen 46ers über die Baskets Oldenburg die Humba an. © Harald Friedrich

(kus). Starke zweite Halbzeit, verdienter Sieg: Die Gießen 46ers haben mit dem 88:75 (30:34) über Oldenburg einen ganz wichtigen Erfolg im sportlichen Existenzkampf der Basketball-Bundesliga eingefahren.

Pete Strobl, der Trainer der Gießen 46ers, ging ein paar Schritte auf das Spielfeld und peitschte mit beiden Armen die Fans hinter dem Korb nach vorne. Die Bankspieler standen längst, jubelten und applaudierten Philipp Fayne zu, der soeben dem Oldenburger Center Tai Odiase das vierte Foul angehängt und den Ball trotzdem im Korb untergebracht hatte - zum 42:38 für die Gießener. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 23 Minuten, und diese Szene zu Beginn der zweiten Hälfte war so etwas wie ein emotionaler Wendepunkt in dieser Partie. Plötzlich schienen die 46ers so richtig an ihre Chance gegen den Favoriten zu glauben. Fortan bestimmten sie die Begegnung gegen die Baskets, die mit der Empfehlung von vier Siegen in Serie und insgesamt sieben Erfolgen aus den vergangenen zehn Spielen in die Osthalle gekommen waren. Am Ende gewannen die Gießener nach einer ganz starken zweiten Halbzeit mit 88:75 (30:34) und schöpften damit neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Kendale McCullum (25 Punkte) und Nuni Omot (20) waren für Gießen, Tai Odiase (17) für Oldenburg am erfolgreichsten.

»Die ganze Mannschaft hat gekämpft bis zum Schluss. Wir haben an uns geglaubt, und das war spielentscheidend«, meinte 46ers-Coach Strobl nach der Partie erleichtert.

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