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58 Medaillen für SG Wetterau beim Frühlingsmeeting

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Von: red Redaktion

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Das Maß aller Dinge ist bei der SG Wetterau Frederik Alexander Kaul mit fünf Medaillen. MERZ © Nicole Merz

Einen Teilnahmerekord verzeichnet die SG Wetterau bei ihrem Frühlingsmeeting am Maifeiertag. Anna Schubert und Frederick Alexander Kaul ragen aufseiten des Ausrichters heraus.

Ein gelungener Feiertag im Bad Nauheimer Usa-Wellenbad. Die SG Wetterau richtete am Sonntag ihr Internationales Frühlingsmeeting aus, nachdem die Schwimmer zwei Jahre Corona-bedingt darauf verzichten mussten. Erfolgreichste Medaillensammler aus heimischer Sicht waren Anna Schubert und Frederick Alexander Kaul, die beide jeweils fünfmal Edelmetall aus dem Becken fischten.

Begrüßen konnte die SGW 492 Teilnehmer von 29 Vereinen aus ganz Deutschland sowie aus Ägypten. Vielfach wurde die Veranstaltung als letzter Test vor den Süddeutschen Meisterschaften sowie als Qualifikationsmöglichkeit für die »Hessischen« genutzt. Für die SGW-Athleten war der Wettkampf die Chance, zu zeigen, ob sich das Trainingslager in Italien ausgezahlt hat. Dabei konnte man im starken Feld mit insgesamt 58 Podestplatzierungen überzeugen.

31 weiblichen und 15 männlichen SGW-Startern gelangen 19 Siege, 19 zweite Plätze sowie 20 dritte Ränge. »Die Wettkämpfe waren grandios besetzt. 29 Vereine sind für uns ein Rekord. Das zeigt natürlich, wie sehr die Jugendlichen danach gelechzt haben«, bilanzierte Kerstin Uhlig, Trainerin und Sportwartin der SGW.

Beste Medaillensammlerin war Schubert (Jahrgang 2007), die mit drei Siegen über 50 Meter Rücken (32,81 Sekunden), 100 m Rücken (1:09,88 Minuten), 200 m Lagen (2:38,48) sowie zwei zweiten Plätzen über 200 m Rücken (2:34,60) und 1500 m Freistil (20:23,62) fünf Medaillen mitnahm. Ihr männliches Pendant war Frederick Kaul (Jg. 2011), der das Becken über 100 m (1:11,71), 200 m (2:37,08) und 1500 m Freistil (20:54,30) ebenfalls drei Mal als Sieger verließ und noch zwei Silbermedaillen über 50 m Freistil (32,76) und 200 m Lagen (5:55,68) erringen konnte.

Medaillensatz für Rose und Novy

Über drei Siege freute sich auch Nele Hoffmann (Jg. 2007), die über die Freistilstrecken 50 m (27,72), 100 m (1:00,91) und schließlich 1500 m (19:54,19) triumphierte. Zwei Siege gelangen Julia Franziska Kaul (Jg. 2011), die das Becken über 200 m Freistil (2:40,72) und 1500 m Freistil (22:11,09) als Gewinnerin verließ, über 100 m Freistil in 1:13,79 den zweiten Platz erreichte und über 50 m Freistil (33,84) Bronze gewann.

Die gleiche Ausbeute holte Linus Bechtel (Jg. 2011), der über 50 m Rücken (41,16) und 800 m Freistil (11:51,62) siegreich war und sich den zweiten Platz über 200 m Rücken (3:04,85) und Bronze über 50 m Freistil (33,61) sicherte. Zweimal triumphierte auch Shashank Halmandge (Jg. 2009) über 50 m Freistil (28,80) und 100 m Freistil (1:06,04).

Den kompletten Medaillensatz sicherte sich Justus Florian Rose (Jg. 2007) mit einem Sieg über 200 m Brust (2:58,00), Rang zwei über 800 m Freistil (10:33,77) und zwei Bronzemedaillen über 50 m Freistil (28,70) und 100 m Brust (1:19,50). Ebenfalls über das komplette Medaillenset freute sich Vivien Michelle Novy (Jg. 2005), die über 800 m Freistil (11:03,76) den ersten Platz belegte, sich über 100 m Schmetterling (1:17,96) Silber holte und über 50 m Freistil Rang drei (29,71) belegte.

Siegreich gestaltete nach langer Pause Jan Trabert (Jg. 2001) seinen Start über 50 m Brust (37,85), dem er einen zweiten Platz über 50 m Schmetterling (30,11) folgen ließ. Das Becken als Sieger verließ auch Tino Hechler (Jg. 2006), der in 2:41,60 Minuten über 200 m Schmetterling nicht zu schlagen war.

Vier Medaillen gab es für Finja Bartels (Jg. 2013), die über 50 m Brust (55,86) und 50 m Schmetterling (57,74) jeweils Rang zwei erzielte und sich über 100 m (1:43,81) und 200 m Freistil (03:36,59) jeweils Bronze sicherte. Die gleiche Ausbeute erzielte Eloise Knaf (Jg. 2001) mit Silbermedaillen über 50 m (30,96) und 100 m Freistil (1:09,07) sowie dritten Rängen über 50 m (34,66) und 100 m Schmetterling (1:25,49).

Zwei Silbermedaillen holte Lio Kuck (Jg. 2011) über 50 m Brust (44,34) und 100 m Rücken (1:37,54). Carolina Klein (Jg. 2005) holte Silber über 50 m Schmetterling (32,47) sowie zweifach Bronze über 100 m Schmetterling (1:22,59) und 200 m Lagen (2:51,57).

Eine Silbermedaille erreichte Rana Abdallah (Jg. 2012) über 200 m Brust in 4:06,72 Minuten, der sie noch einen dritten Rang über 50 m Brust (54,39) folgen ließ. Bei ihrem ersten Wettkampf gewann Emilia Bechtel (Jg. 2014) gleich Silber über 50 m Brust (58,96). Ebenfalls Silber gab es für Johanna Laupert (Jg. 2008) über 50 m Schmetterling (40,21). Bei ihren Premierenwettkämpfen freuten sich Lucia Houck (Jg. 2014) über 50 m Freistil (1:01,02), Marie Francis (Jg. 2013) über 50 m Brust (53,43) und Lukas Margraf (Jg. 2013) über 50 m Brust (1:02,70) gleich über Bronze.

Maja Choma schafft die Kadernorm

Jeweils mit Bronze über 50 m Rücken trugen auch Mia Dallwitz (Jg. 2013/57,44), Sarah Irene Funk (Jg. 2011/41,19) und Henry Michalek (Jg. 2009/48,35) zum Erfolg bei. Den Medaillenreigen rundeten Tim Ernemann (Jg. 2005) mit Bronze über 100 m Freistil (1:07,14) und Julian Paul Novy (Jg. 2001) mit seinem dritten Rang über 50 m Brust (44,33) ab.

Maja Choma (Jg. 2011) erreichte mit neuer Bestzeit über 50 m Freistil die hessische Kadernorm in ihrem Jahrgang. Eine erfolgreiche Veranstaltung also für die SG Wetterau, die auch bei den anstehenden Wettkämpfen heiße Eisen im Feuer hat. »Nele Hoffmann und Anna Schubert schwimmen jetzt bei den Süddeutschen Meisterschaften mit. Frederick und Julia Kaul haben hessenweit Titelambitionen«, blickt Uhlig voraus.

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