Ab sofort »2G« für Hallensportler

(hna). Seit Donnerstag sind in Hessen die neuesten Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirksam - und die haben auch Auswirkungen auf den Freizeit- und Amateursport. Wichtigste Änderung ist, dass in »gedeckten Sportstätten«, wie der Landessportbund Hessen (lsb h) in seinem Fragen- und Antworten-Katalog schreibt, für Sportler die 2G-Regel gilt.

Es gibt aber Ausnahmen.

Wer in einer Sporthalle, einem Reitstall, Schwimmbad oder überdachtem Schießstand Sport ausübt, muss entweder geimpft oder genesen sein. Das gilt etwa für die Spieler einer Handball- oder Basketballmannschaft sowie für Reiter, Sportschützen oder Schwimmer, nicht aber für deren Trainer und Betreuer. Diese fallen nämlich unter die 3G-Regel für Beschäftigte. »Unabhängig davon, ob sie angestellt, selbstständig oder ehrenamtlich aktiv sind, gelten für sie die Arbeitsschutzregelungen des Bundes. Vor Betreten des Betriebes (hier also: der Sportstätte) müssen sie nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G). Zu dieser Gruppe zählen etwa Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und ähnliche Personen«, klärt der lsb h auf. Auch ehrenamtlich Tätige und freiberuflich Beschäftigte fallen demnach unter diese Personengruppe und werden Arbeitnehmern gleichgestellt.

Ebenfalls von der 2G-Regel für Sportler befreit sind Jugendliche unter 18 Jahren und jene Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Kontrollieren muss die entsprechenden Nachweise der Sportstättenbetreiber. Das ist im Fall der Hallensportler der Heimverein.

Unter freiem Himmel, also beispielsweise bei Laufveranstaltungen und Fußballspielen, gilt die 2G-Regel nicht. Diese greift nur dann, wenn etwa Toiletten oder Umkleidekabinen benutzt werden. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wenn etwa im Trainingsbetrieb ein Spieler auf die Toilette muss. Findet in Vereinsheimen ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb statt, also der Verkauf von Speisen und Getränken mit Zugang der Öffentlichkeit, kommen die Regeln für die Innengastronomie zur Anwendung.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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