1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Abele läuft deutsche Jahresbestzeit

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

(ars). Noch befindet sich die Straßenlaufsaison des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in ihrer Anfangsphase, doch die nun bei der Jügesheimer Winterlaufserie von Marius Abele vorgelegte Zehn-Kilometer-Zeit wird auch im weiteren Jahresverlauf eine hochwertige Orientierungsmarke für die besten deutschen Nachwuchs-Langstreckler bleiben. Denn mit 30:14 Minuten stellte der 21-jährige Dauernheimer im Trikot des SSC Hanau-Rodenbach nicht nur eine neue persönliche Bestleistung auf, sondern sortierte sich neben Rang eins bei den U23-Junioren auch auf Rang drei der DLV-Männer-Bestenliste ein.

Profitierten konnte Marius Abele von der Tempoarbeit seines Bruders Lukas, der bis Kilometer fünf den erhofften Windschatten bot. Nach den dort registrierten 15:15 Minuten zur »Halbzeit« war Marius Abele an der Spitze der fast 300 Teilnehmer zwar auf sich gestellt, legte aber trotzdem noch »eine Schippe« drauf. Zunächst mit 3:02 bis 3:04 Minuten pro Kilometer unterwegs, mobilisierte der letztjährige Deutsche U23-Vizemeister auf den letzten beiden Kilometern mit 2:58 und 2:54 Minuten seine Ausdauerqualitäten und gewann in 30:14 Minuten sicher vor Tim Könnel (TUS Heltersberg/31:01 Minuten) und seinem erst 16-jährigen Vereinskameraden Tristan Kaufhold, der in 31:16 Minuten einen inoffiziellen Deutschen Jahrgangsrekord aufstellte.

»Es lief sehr gut, wobei die Schotterwege nicht immer optimal waren. Auf Asphalt oder der Stadionbahn ist da sicher noch einiges drin«, erklärte der Gesamtsieger nach dem Zieleinlauf. Wichtig, so Abele, sei jetzt der geordnete Aufbau in Richtung Hessische und Deutsche Langstreckenmeisterschaften, die im April und im Mai im Stadion stattfinden und entsprechend bessere Bedingungen und damit den Sprung unter die 30:00-Minuten-Marke bieten sollten. Daher verzichtet der Dauernheimer auch auf das Angebot, in Berlin am kommenden Wochenende nochmals die zehn Kilometer zu laufen. Stattdessen könnte am Monatsende noch ein 5000-Meter-Bahnlauf in 14:45 Minuten auf dem Programm stehen. »Dann regeneriere ich schneller und kann normal weiter in Richtung Meisterschaften trainieren.«

Auch interessant

Kommentare