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Abschiedsvorstellung

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Neun Spiele in Serie ungeschlagen, Klassenerhalt gepackt, Umzug auf das Burgfeld: Bei Türk Gücü Friedberg herrscht in diesen Tagen gute Laune. FOTO: JAUX © Timo Jaux

Fußball-Hessenligist Türk Gücü Friedberg will beim letzten Spiel in Ober-Rosbach seine Erfolgsbilanz unter Enis Dzihic ausbauen. Für Bad Vilbel führt der Weg nach dem letzten Heimspiel in die Verbandsliga

(ace). Die Entscheidungen in der Hessenliga-Abstiegsrunde sind längst gefallen, somit geht es am letzten Spieltag sportlich um nichts mehr. Neben dem SV Zeilsheim, Buchonia Flieden, dem VfB Ginsheim und dem Hünfelder SV muss auch der FV Bad Vilbel absteigen. Retten konnte sich hingegen Türk Gücü Friedberg und verabschiedet sich am Freitagabend mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer FC Bayern Alzenau nach siebenjähriger Gastspielrolle vom Ober-Rosbacher Eisenkrain. Am Sonntag bestreitet Bad Vilbel das vorerst letzte Hessenliga-Heimspiel. Zu Gast ist der Hünfelder SV.

Türk Gücü Friedberg - FC Bayern Alzenau (Freitag, 19.45 Uhr): Ein letztes Mal werden die Köfte am Eisenkrain serviert, denn Türk Gücü trägt in der kommenden Saison seine Heimspiele auf dem Friedberger Burgfeld aus. Das Ober-Rosbacher Exil begann im August 2015 in der Gruppenliga Frankfurt West mit einem 6:0-Sieg gegen den mittlerweile nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmenden SV FC Sandzak aus Frankfurt. Über die Verbandsliga Süd ging es 2018 durch das 2:1 im Aufstiegsrundenspiel gegen den FSV Fernwald vor 1700 Zuschauern hoch in die Hessenliga. Die Bilanz an der Exil-Spielstätte liest sich über die Jahre hinweg positiv: 50 Siege, 22 Remis und 27 Niederlagen stehen saisonübergreifend zu Buche.

Nach neun Spielen ohne Niederlage wollen die Friedberger die tolle Serie gegen die Unterfranken nicht reißen lassen, gegen die noch unter der Regie von Trainer Carsten Weber das Hinspiel mit 2:3 verloren wurde.

Trainer Enis Dzihic plagen zwar zum Saisonkehraus Personalsorgen, denn mit Patrick Schorr, Julian Dudda, Masih Saighani, Kwonsu Lee und Daisuke Fukuhara fallen ihm fünf Stammspieler aus, dazu wird auch Nils Knecht nach seiner Roten Karte im Kreisoberliga-Team gesperrt fehlen. Gegen Alzenau, mit 46 Punkten der Konkurrenz um Längen enteilt, sollte die Motivation noch einmal hoch gehalten werden, ehe es in eine laut Dzihic »gestückelte Sommerpause« geht. Grund dafür ist die späte Ansetzung des Kreispokal-Finales am 16. Juni um 17.30 Uhr in Rodheim. »Das ist 20 Tage nach unserem letzten Saisonspiel und völlig suboptimal«, klagt Dzihic. Die Konsequenz: Er gibt den Akteuren nach dem Alzenau-Spiel zwei Wochen frei, ehe die Vorbereitung auf das Endspiel gegen den Gruppenligisten FC Karben beginnt. Nach dem Finale gibt es noch einmal rund zehn Tage frei, ehe die Vorbereitung auf die neue Hessenliga-Runde beginnt.

FV Bad Vilbel - Hünfelder SV (Sonntag, 15 Uhr): Der 2:1-Sieg in Baunatal war ein Erfolgserlebnis, das letztlich nichts mehr bringt. Bad Vilbel wird in der kommenden Saison eine Etage tiefer in der Verbandsliga Süd zu finden sein. Eine für die Vilbeler nicht unattraktive Liga mit Derbys gegen die Frankfurter Nachbarclubs oder sehr wahrscheinlich das stadtinterne Duell gegen den mutmaßlichen Aufsteiger SC Dortelweil. »Die Enttäuschung über den Abstieg ist bei einigen greifbar, andere wiederum haben es noch nicht richtig realisiert«, gibt FV-Coach Amir Mustafic Einblicke in die Gefühlswelt. Gegen den in die Nord-Staffel absteigenden Hünfelder SV möchte der nun zehn Jahre am Niddasportfeld amtierende Coach Spielern Einsatzminuten geben, die im Saisonverlauf weniger zum Einsatz kamen. Oberste Prämisse für die neue Runde sei es, die Mannschaft weitestgehend zusammen zu halten, um einen Umbruch wie in den Vorjahren zu vermeiden. Dazu steht der Club in guten Gesprächen mit Neuzugängen aus der Region. »Welche Rolle wir nächstes Jahr spielen werden, können wir noch nicht absehen«, meint Mustafic.

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