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»Absolutes Endspiel« für TG Friedberg in Lollar

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Von: Sascha Kungl

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George Cadar und seine TG Friedberg müssen in Lollar gewinnen, damit der Ligaerhalt noch realistisch ist. © Andreas Chuc

Für Landesliga-Schlusslicht TG Friedberg geht es am Freitag in der Abstiegsrunde beim Vorletzten in Lollar quasi schon um alles. Die Wetterauer müssen gewinnen, soll der Klassenerhalt noch gelingen.

(kun). Nach dem verpatzten Start in die Auf- und Abstiegsrunde der Handball-Landesliga Mitte geht es für das heimische Duo aus Griedel und Friedberg bereits heute Abend erneut um Punkte im Meisterschafts- und Abstiegskampf. Während die Kreisstädter ab 20 Uhr bei der HSG Lollar/Ruttershausen zu Gast sind, sind die Griedeler zeitgleich in der Landeshauptstadt gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden gefordert.

HSG Lollar/Ruttershausen - TG Friedberg (Fr., 20 Uhr / Sporthalle Lollar-Süd): »Alles oder nichts, die Partie ist für beide Mannschaften unfassbar wichtig«, weiß TGF-Coach Michael Razen. Die Gastgeber sind genau wie die Friedberger mit zwei Niederlagen gegen Goldstein/Schwanheim (23:29) und Kastel (28:35) in die Abstiegsrunde gestartet. »Das ist Abstiegskampf pur und ein absolutes Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Für uns ist es die letzte Chance, mit einem Sieg den Rückstand zu den vorderen Plätzen zu verkürzen«, erklärt Razen. Bei einer Niederlage würden die Kreisstädter (Quotient 37,5) noch weiter hinter den Tabellenvorletzten (62,5) zurückfallen. »Mit Marlon Los Santos verfügen die Gastgeber über einen überragenden Rückraumschützen. Auch Jan Reuschling und Domenic Graf gehören zu den Aktivposten des Gegners, die wir in den Griff bekommen müssen«, fordert der Friedberger Übungsleiter, der neben den Langzeitverletzten Patrick Engel und Max Beyster auch auf Sascha Weigel verzichten muss.

HSG VfR/Eintr. Wiesbaden - TSV Griedel (Fr., 20 Uhr / Sporthalle Elsäßer Platz): Nur zwölf Tage nach der desolaten Leistung im Heimspiel gegen Wiesbaden bietet sich den Griedelern die Chance zur Revanche. »Die Mannschaft muss ein anderes Gesicht zeigen, um die Leistung im Hinspiel vergessen zu machen«, fordert Griedels Teammanager Jürgen Weiß. Bei nur wenig Rückstand sind die Landeshauptstädter (Quotient 183,3) die einzige Mannschaft, die noch ernsthaft mit dem TV Hüttenberg II (200) um den Aufstieg konkurrieren kann. Im Hinspiel in Butzbach konnte man sehen, dass die Truppe von Trainer Alexander Müller eingespielt ist und über einen guten Mix aus jungen Spielern und erfahrenen Akteuren verfügt, deren Denker und Lenker Spielmacher Pascal Henkelmann ist. »Die Gastgeber sind haushoher Favorit. Wir wollen unsere Leistung nach dem guten Auftritt in Holzheim weiter steigern, um in Wiesbaden ein respektables Ergebnis zu erreichen«, gibt Weiß die Marschrichtung vor.

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