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Abstiegskampf pur in Ossenheim

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Von: Sascha Kungl

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Robert Schuch und sein FC Massenheim sind zum Kellerduell in der Kreisoberliga bei Türk Gücü Friedberg II zu Gast. JAUX © Timo Jaux

(kun). Im Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga Friedberg empfängt Tabellenschlusslicht Türk Gücü Friedberg II am Sonntag (15 Uhr) den Rangvorletzten FC Hessen Massenheim zum Kellerduell. Auch die Spvgg. 08 Bad Nauheim benötigt im Heimspiel gegen die FSG Burg-Gräfenrode (15.30 Uhr) dringend Zählbares im Kampf um den Klassenerhalt. Im Rennen um die Spitzenplätze gastiert der Tabellenzweite SV Nieder-Weisel zeitgleich beim Verfolger TSV Dorn-Assenheim, während der Rangdritte, FC Ober-Rosbach, seine Visitenkarte in der Bärenschweiz beim SV Bruchenbrücken abgibt.

Im Tabellenmittelfeld treffen der SV Teutonia Staden und der VfB Friedberg aufeinander.

Vor dem Kellerduell mit Massenheim blickt Türk Gücüs Coach Ismail Soganci auf das Derby gegen den VfB Friedberg (3:3) zurück: »Gegen den VfB haben die Jungs Charakter gezeigt und einen 0:3-Rückstand noch aufgeholt. Mit etwas Glück hätten wir das Spiel sogar gewinnen können. Genau mit dieser Einstellung und Leidenschaft müssen wir auch gegen Massenheim zu Werke gehen.«

Mit einem Sieg auf dem Platz in Ossenheim könnte Türk Gücü II die Rote Laterne an die Gäste abgeben. »Wir treffen auf einen Gegner, der gewinnen muss. Um den Abstand zu den Friedbergern zu wahren, müssen wir etwas Zählbares mitnehmen«, weiß Massenheim-Coach Dennis Matter. »Personell erwartet uns eine Wundertüte. Im Hinspiel haben vier Akteure aus dem Hessenligakader der Friedberger mitgewirkt. Es bleibt abzuwarten, wer diesmal dabei ist.« Damals feierte Türk Gücü II einen 4:3-Sieg.

Überzeugt hat der Tabellenvorletzte dagegen in den beiden letzten Partien gegen Dorn-Assenheim (1:1) und Bruchenbrücken (3:2). »Durch die jüngsten Resultate haben wir Selbstvertrauen tanken können. Das gilt es nun mit in die Partie gegen Friedberg zu nehmen«, erklärt Matter, der die Ausfälle einiger Stammkräfte kompensieren muss. Neben David da Silva, Muamer Dzombic, Christopher Groebler und Luca Sajusch stehen auch Tillmann Kratz und Alexander Märcz nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Sebastian Hegmann und Sascha Plagentz ist noch fraglich.

Rockenberg trifft auf Oppershofen

Eine Etage tiefer, in der Kreisliga A Friedberg, stehen an diesem Wochenende gleich zwei Nachbarschaftsduelle auf dem Programm. Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert der Traiser FC beim TFV Ober-Hörgern, ehe der TuS Rockenberg am Sonntag (15.30 Uhr) die SG Oppershofen zum Derby empfängt. Im Kampf um den Klassenerhalt spielt der SV Hoch-Weisel zeitgleich beim FC Nieder-Florstadt, während sich die SG Wohnbach/Berstadt und der SSV Heilsberg sowie der FSV Kloppenheim und SV Germania Ockstadt gegenüberstehen. Auch in der Partie zwischen der KSG 1920 Groß-Karben und dem SV Germania Schwalheim treffen zwei direkte Tabellennachbarn aufeinander. Bereits heute um 20 Uhr stehen sich der Tabellenführer FC Kaichen und der SKV Beienheim II gegenüber.

Die SG Oppershofen hat die Generalprobe für das Gemeindederby gegen Rockenberg verpatzt. Gegen den TFV Ober-Hörgern musste der Tabellenvorletzte am vergangenen Spieltag eine deutliche 0:3-Heimniederlage hinnehmen. »Die Leistung gegen Ober-Hörgern war katastrophal. Der Auftritt hat mich sehr enttäuscht. Mit einer solchen Leistung haben wir in der Liga nichts verloren«, findet SGO-Coach Jürgen Bellersheim deutliche Worte.

»Mentalität und Einstellung müssen im Derby am Sonntag ganz anders sein, sonst werden wir gegen Rockenberg keine Chance haben«, erklärt Bellersheim, der neben dem Langzeitverletzten Nick Bayer auf Daniel Warner verzichten muss. Lediglich ein Punkt beträgt der Abstand der Kicker vom Gänsberg zum Tabellenschlusslicht aus Steinfurth. »Wir werden uns bis zum Saisonende einen Dreikampf mit Heilsberg und Steinfurth um den Klassenerhalt liefern«, glaubt Bellersheim.

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