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Abstiegsrunde beginnt in der Fremde

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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(ace). Mit dem Beginn der Abstiegsrunde in der Fußball-Hessenliga starten die beiden Vertreter des Fußball-Kreises Friedberg am Samstag in die entscheidende Saisonphase. Zwölf Spiele stehen für den FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg bis Ende Mai noch auf dem Programm, wobei nur noch gegen Kontrahenten gespielt wird, die in der Qualifikationsphase in der Gruppe A spielten.

Von den zwölf Vereinen sind sechs Absteiger in die Verbandsligen vorgesehen, sollte der SC Hessen Dreieich sein Team für die kommende Saison - wie angekündigt - vor dem Stichtag 15. Mai abmelden, würde sich die Absteigerzahl auf fünf reduzieren. Zum Auftakt begeben sich die Wetterauer Clubs auf Reisen. Die Vilbeler reisen nach Osthessen zum Hünfelder SV, während Türk Gücü Friedberg bei den Unterfranken des FC Bayern Alzenau gastiert.

Hünfelder SV - FV Bad Vilbel (Samstag, 15 Uhr): Auf die Auswärtsfahrt in die Rhönkampfbahn freut sich FV-Trainer Amir Mustafic: »Es kribbelt, denn es geht endlich wieder richtig los. Nichts gegen Testspiele, aber eine Vorbereitung macht den Spielern nicht unbedingt Spaß.« Mit einer guten Ausgangsposition von Rang fünf und 15 Punkten starten die Grün-Weißen nun in die finale Runde, an deren Ende der angestrebte Klassenerhalt stehen soll. Wie eng das Tableau zusammen liegt zeigt sich schon beim Blick auf die Punkteausbeute der Haunestädter. Zwölf Punkte und Rang acht weist der »kleine HSV« auf, weswegen abzusehen sei, »dass in dieser Gruppe jedes Spiel eng sein wird«. Abgezockte Spieler wie Andre Vogt, der mit 13 Toren Torschützenkönig der Nordgruppe wurde, oder Maximilian Fröhlich sorgen für die meiste Gefahr bei Hünfeld, weswegen Mustafic ein schweres Spiel erwartet. Abhängig von der Wetterlage könnte es auch auf den Kunstrasen gehen. Kapitän Thorben Knauer und Maximilian Böger fallen aus, fraglich ist noch der Einsatz von Adnan Alik.

FC Bayern Alzenau - Türk Gücü Friedberg (Samstag, 15 Uhr): Mit Rückkehrer Angelo Barletta auf der Trainerbank startet der Regionalliga-Absteiger mit 20 Punkten von der Pole Position in das finale Rennen um den Klassenverbleib. Nach umfangreichen Personaländerungen im Sommer konnte der FCB die Erwartungen unter der Regie von Spielertrainer Peter Sprung und Murat Özbahar die Erwartungen nicht erfüllen und landete nach ähnlich enttäuschendem Saisonverlauf wie die Friedberger in der Abstiegsrunde. Die logische Konsequenz war die Trennung vom Trainerduo und somit auch der Verzicht auf die Stürmerdienste des 42-jährigen Veteranen Sprung. Zudem musste der Club auch Angreifer Mingi Kang zur Reserve der TSG Hoffenheim in die Regionalliga Südwest ziehen lassen. Bekanntester Neuzugang ist Dren Hodja vom FSV Frankfurt. Schon deshalb findet TG-Trainer Carsten Weber, dass »es sehr schwierig wird, sich auf den Gegner einzustellen«. Es gehe gleich um viel im ersten Spiel, weswegen sich Friedberg auf die eigenen Fähigkeiten besinnen wolle. »Wir müssen Ballverluste in den Zonen vermeiden, in denen es gefährlich werden könnte«, fordert Weber.

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