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Abwehr als Schlüssel zum Erfolg

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Von: Marieke Naß

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(mna). In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen hat sich die HSG Wettertal, einziger heimischer Vertreter der Aufstiegsrunde, für einen harten Kampf belohnt und ihr Auswärtsspiel bei der HSG Fernwald mit 20:17 (11:12) gewonnen. Düster sieht es hingegen für die an der Abstiegsrunde teilnehmenden Spielgemeinschaften aus Mörlen und Butzbach aus. Erstere unterlag mit 21:

31 beim TUS Vollnkirchen, die Butzbacherinnen verloren zu Hause gegen die HSG Lumdatal II mit 27:40, weshalb der Abstieg für beide Teams so gut wie besiegelt ist.

Aufstiegsrunde / HSG Fernwald - HSG Wettertal 17:20 (12:11): Die Gäste erwischten den besseren Start und erspielten sich bis zur 13. Minute eine 7:3-Führung. Einige überhastete Abschlüsse führten dazu, dass Fernwald in der 19. Minute egalisierte (8:8) und anschließend sogar eine knappe Führung mit in die Pause nahm, wovon sich die Wettertalerinnen aber nicht beeindrucken ließen. Zwar führten die Gastgeberinnen bis zur 48. Minute (16:15) immer wieder knapp, doch dank einer bärenstarken Deckungsleistung bogen die Damen von Wettertals Trainer Tim Langsdorf schließlich doch noch auf die Siegerstraße ein. Ab der 55. Minute (17:17) ließ Wettertal keinen Treffer mehr zu, erzielte aber selbst noch drei Tore und feierte einen hart erkämpften Sieg. »Unsere Abwehr und unsere drei Torhüterinnen haben heute unglaublich gut gestanden. Von den 17 Gegentoren sind zehn per Siebenmeter gefallen, das war also wirklich stark und die richtige Reaktion auf das Spiel von letzter Woche«, freute sich die Wettertaler Spielerin Laura Kunzelmann.

Beste Torschützinnen / HSG Wettertal: Brückel (3/3), Weil, Rettig, E. Kerschner, S. Kerschner, Wolfner (je 3).

Abstiegsrunde / TUS Vollnkirchen - HSG Mörlen 31:21 (14:9): Bis zum 8:6 in der 17. Minute gestaltete Mörlen die Partie offen und kam vor allem über die zwölffache Torschützin Mara Flach zu einfachen Treffern. In der Folge schlichen sich dann aber nach und nach Fehler ins Spiel der Gäste ein, die die Gastgeberinnen kompromisslos ausnutzen. So gerieten die Mörlerinnen bis zur Pause mit 9:14 in Rückstand. Es wäre eine deutliche Steigerung nötig gewesen, um die Partie noch zu drehen. Diese blieb nach Wiederanpfiff jedoch aus. Stattdessen brach man, wie schon so oft in dieser Saison, nach der Pause ein. Spätestens beim 11:21 in der 43. Minute war die Partie entschieden, auch wenn das Tabellenschlusslicht danach noch einmal verkürzen konnte (15:22, 48.). »Wir haben es wieder nicht geschafft, unser Spiel über 60 Minuten konstant zu gestalten und sind nach der Pause in alte Muster verfallen«, sagte Mörlens Betreuerin Bianca Grundmann.

Beste Torschützinnen / HSG Mörlen: Flach (12/2), Werse, Güzelkücük (je 3).

HSG Butzbach - HSG Lumdatal II 27:40 (12:20): Die Heim-HSG geriet schnell in Rückstand (2:6, 9.) und bekam auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nie Zugriff auf die Partie. War man in der 21. Minute beim Stand von 10:15 zumindest noch in Schlagdistanz, musste man bis zur Pause noch weiter abreißen lassen, sodass der Halbzeitstand von 12:20 einer Vorentscheidung gleichkam. Nach Wiederanpfiff musste die Mannschaft von Trainer Carsten Dannwolf schnell einen Zehn-Tore-Rückstand hinnehmen (13:23, 34.) und konnte auch nicht mehr verkürzen. Letztlich unterlag Butzbach mit 27:40.

Beste Torschützinnen / Butzbach: Luh (6/1), Bender (5), Frey (4).

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