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Alba und Bayern auf Finalkurs

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Der Bonner Saulius Kulvietis attackiert Bayerns Ognjen Jaramaz (vorne). FOTO: DPA © DPA Deutsche Presseagentur

(sid). Meister Alba Berlin hat seine weiße Weste in den Playoffs der Basketball Bundesliga (BBL) behalten und steht dicht vor der Rückkehr ins Finale. Das Team von Trainer Israel Gonzalez gewann das zweite Halbfinalspiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg am Sonntag mit 100:76 (49:35), damit steht es in der Best-of-five-Serie 2:0. Drei Siege sind zum Weiterkommen nötig.

Berlin, das Brose Bamberg im Viertelfinale mit 3:0 ausgeschaltet und das Auftaktspiel gegen die MHP Riesen am Freitag mühevoll gewonnen hatte (89:84), kann den Sprung ins Finale beim ersten von drei Matchbällen am kommenden Freitag (19.00 Uhr/MagentaSport) klar machen.

Nach den großen Schwierigkeiten im ersten Duell dominierte Alba von Beginn an auf dem Weg zum 16. Bundesligasieg in Folge. Mit einem 9:0-Lauf zogen die Berliner auf 28:17 davon (11. Minute) und bauten den Vorsprung bis zur Pause aus. Angeführt von seinem glänzend aufgelegten Topscorer Louis Olinde (24 Punkte), der fünf von sechs Dreierwürfen verwandelte, ließ der Titelverteidiger in der zweiten Hälfte keine Spannung mehr aufkommen und siegte am Ende hoch. Alles läuft auf ein Finale mit dem FC Bayern hinaus.

Mit einem starken dritten Viertel haben derweil die Münchner den Grundstein zum Auftaktsieg im Halbfinale gelegt. Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri setzte sich am Samstag bei den wiedererstarkten Telekom Baskets Bonn mit 80:68 (33:35) durch und ging in der Serie best of five mit 1:0 in Führung. Spiel zwei findet am heutigen Montag (20.30 Uhr) ebenfalls am Rhein statt.

»Du musst in die Serie hineinfinden, wir haben das heute erst in der zweiten Hälfte geschafft«, sagte Trinchieri bei MagentaSport: »Es steht jetzt 1:0, nicht mehr und nicht weniger. Bonn wird stark zurückkommen, wir müssen daher unser Level Spiel für Spiel erhöhen.« Bonns Coach Tuomas Iisalo sah »nicht das beste Spiel« seiner Mannschaft, »gegen eines der Top-Teams Europas muss man mehr liefern. Wir haben 48 Stunden Zeit, um Lösungen zu finden.«

Vladimir Lucic und Ognjen Jaramaz waren mit 19 bzw. 18 Punkten die besten Werfer der Bayern. Parker Jackson-Cartwright kam auf 14 Zähler für die Bonner, die in der BBL-Hauptrunde Platz zwei vor den Bayern belegt hatten und somit Heimrecht in dieser Serie haben. Den Heimvorteil haben die Bayern aber erstmal geklaut.

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