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Andreas Hain einstimmig gewählt

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(red). Nachdem der Verbandstag des Hessischen Tischtennis-Verbandes im vergangenen Jahr verschoben wurde, konnte dieser nach vier Jahren wieder stattfinden. Im Congresszentrum in Marburg standen die Neuwahlen im Mittelpunkt, wobei die Funktionäre diesmal für zwei Jahre gewählt wurden. Weiter an der Spitze der hessischen Tischtennisspieler bleibt Andreas Hain.

Nachdem er vor vier Jahren 73 Prozent der Stimmen der stimmberechtigten Delegierten erzielte, wurde er diesmal einstimmig als Präsident gewählt. Für die nächsten zwei Jahre ins Präsidium gewählt wurden Peter Metzger (Vizepräsident Finanzen), Ingrid Hoos (Vizepräsidentin Sport), Ursula Luh-Fleischer (Vizepräsidentin mit besonderer Aufgabenstellung) und Volker Koch (Vizepräsident mit besonderer Aufgabenstellung).

In den Vorstand ebenfalls einstimmig und beziehungsweise mit großer Mehrheit gewählt wurden Reiner Richardt-Stock (Ressortleiter Jugendsport), Hans-Jürgen Arnold (für den in der Woche vor dem Verbandstag verstorbenen Raimund Lenges als Ressortleiter Seniorensport), Klemens Rang (Ressortleiter Schiedsrichter), Markus Reiter (Ressortleiter Lehre), Thomas Diehl (Ressortleiter Mannschaftssport), Tobias Beck (Ressortleiter Schulsport und Vereinsentwicklung), Silke Rölke (Ressortleiterin Schülersport) und Rolf Schäfer (Ressortleiter Medien).

Neuer Vorsitzender des Satzungsausschusses ist Christopher Günter, der auf Klemens Rang folgt. Weiterhin Vorsitzender des Ehrenrats ist Robert Dony, dem Christopher Günter zur Seite steht. Die Revisionskammer setzt sich zusammen aus Thomas Beike (Vorsitzender), Tilo Knauf und Herbert Schmitt als Beisitzer.

In die Einspruchskammer wurden der Vorsitzende Christian Schmitt sowie als Beisitzer Dr. Carsten Schütz und Christopher Günther gewählt. Zum Verbandssportgericht gehören der Vorsitzende Dr. Daniel Trosch sowie die Beisitzer Achim Jäger, Heiko Rother, Dr. Miriam von Nordheim-Diehl, Bernd Strieder, Prof. Dr. Volkmar Rode und Jürgen Schönbach.

Da Volker Koch als Verbandskassenprüfer ausgeschieden ist, obliegt die Prüfung nun Lutz Friedrich und Karl-Heinz Fink.

Welchen Stellenwert der Hessische Tischtennis-Verband in Deutschland hat, wird dadurch dokumentiert, dass die Präsidentin des Deutschen Tischtennisbundes, Claudia Herweg vor Ort war. In ihrem Grußwort gab sie einen Einblick in die künftigen Herausforderungen des DTTB.

Viele Ehrungen

Ein umfangreiches Ehrungsprogramm wurde in Marburg durchgeführt. Die bronzene Ehrennadel des DTTB erhielt Silke Rölke, die gleichzeitig die Ehrennadel des Landessportbundes (LSB) erhielt. Im Namen des LSB wurden von Andreas Hain auch Hans-Karl Schäfer (Ehrenurkunde) sowie Ingrid Hoos, Robert Dony und Rolf Schäfer (Ehrennadel) ausgezeichnet. Ehrungen durch den HTTV gab es für Ursula Luh-Fleischer (Ehrenurkunde), Dennis Erbe und Tilo Knauf (Ehrennadel in Silber) sowie die Ehrennadel Gold mit Kranz für Hans-Jürgen Arnold und Thomas Diehl sowie postum für Reimund Lenges.

Personelle Veränderungen gab es in der HTTV-Geschäftsstelle. Ingrid Hoos ist nach über 20 Jahren Tätigkeit ausgeschieden, steht aber weiter unterstützend zur Seite. Bernd Neumann und Christian Löffler sind nun in Pohlheim Ansprechpartner für die Vereine.

Geplant ist eine Veränderung bei der Verbandszeitschrift PLOPP. Das Magazin soll als digitale Ausgabe den Vereinen zur Verfügung gestellt werden.

Vorgestellt wurde von Markus Reiter und Christian Löffler die vom HTTV ins Leben gerufene Aktion »Aufbruch«. Hauptziel ist es, Kinder in die Vereine zu holen. Die umfangreichen Ideen wurden hierzu vorgestellt.

Wieder einmal eine Top-Arbeit lieferte der Vizepräsident Finanzen Peter Metzger ab. Der Verband hat finanziell keine Probleme. Peter Metzger versprach, Mannschaftsstartgelder eventuell teilweise zu erstatten, wenn eine positive Bilanz in 2022 erreicht wird.

Der HTTV ist 2023 (11. und 12. Februar) Veranstalter des DTTB-Top-12-Turniers für die Jugend 19 und 15. Es wird ein Verein mit einer Vier-Felder-Halle gesucht, bei dem das Turnier gespielt werden kann.

Keine Probleme gab es bei einem Vorschlag zur Satzungsänderung. Nach Abstimmung mit dem Landessportbund wurde der Punkt »Kindeswohl« modifiziert.

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