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Anna Schubert von der SG Wetterau hat in Berlin an den deutschen Jugendschwimmmeisterschaften teilgenommen.

Schwimmen

Anna Schubert verpasst bei DM den Endlauf

(pm). Nach einem Jahr coronabedingter Pause war es kürzlich so weit: Die Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2004 bis 2008 schwammen in Berlin die deutschen Meister in ihren jeweiligen Altersklassen und Lagen aus. 523 Mädchen und 604 Jungs aus 241 Vereinen hatten sich für diese Meisterschaften qualifiziert. Die Qualifikation geschafft hatte auch Anna Schubert (Jahrgang 2007) von der SG Wetterau, die sich in ihrer Paradedisziplin über 100 Meter Rücken mit einer Meldezeit von 1:

10,48 Minuten das Ticket für die Reise nach Berlin gesichert hatte und letztlich im starken Teilnehmerfeld 23. wurde.

Für Anna Schubert war die Teilnahme an den deutschen Jahrgangsmeisterschaften nach zwei Bronzeplätzen über 50 Meter und 100 Meter Rücken bei den diesjährigen hessischen Meisterschaften der bisher größte Erfolg ihrer Schwimmlaufbahn und dementsprechend riesig war auch die Freude auf die Reise nach Berlin und den Wettkampf in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark, der größten Schwimmhalle Europas. Bereits aufgrund der Auswahl der Wettkampfstätte wurde den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Wettkampfgefühl vermittelt, wie es sonst nur die Profis kennen.

Aufgrund des Zeitplans mit einem Vorlaufstart am Mittwochvormittag erfolgte die Anreise für Anna bereits einen Tag vorher. So konnte sie vor ihrem eigenen Start noch etwas Wettkampfatmosphäre als Zuschauerin bei den Vorläufen vom Dienstag schnuppern und sich an das professionelle Umfeld gewöhnen, war aber auch gleichzeitig ausgeruht für ihren Wettkampf.

Dann war es für sie endlich so weit: Die Teilnehmerinnen des Vorlaufs über 100 Meter Rücken wurden von den Wettkampfrichtern zum Start aufgerufen. Schubert hatte für ihren Vorlauf die Bahn sechs zugewiesen bekommen. Der Start in das Rennen verlief für sie gut, und bei der Wende lag sie mit einer Zwischenzeit von 35,27 Sekunden auf Kurs zu ihrer persönlichen Bestzeit. In der zweiten Hälfte des Rennens musste sie jedoch etwas abreißen lassen und schlug mit einer Endzeit von 1:11,71 Minuten an. Mit dieser Zeit war sie noch deutlich schneller als bei den hessischen Meisterschaften im Sommer des Jahres, für die Teilnahme am Endlauf hat sie aber nicht ausgereicht. In der Gesamtwertung erreichte Anna Schubert den 23. Platz in ihrer Altersklasse.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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