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Auch die Doppel funktionieren

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Von: Michael Stahnke

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(msw). Oberliga-Absteiger SG Rodheim hat in der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte, klar mit 6:0 gegen den Eschweger TSV gewonnen. Die Partie war umkämpfter als es das Ergebnis ausdrückt, gefährdet waren die Rodheimerinnen allerdings nie.

Ohne die privat verhinderte Kerstin Wirkner konnten die Gastgeberinnen ihre ersten Eröffnungsdoppel in dieser Saison gewinnen. Aber schon hier war es ein zähes Ringen gegen die routinierten Gäste, die fast alle dieselbe Spielweise zeigten: Sie spielen mit und warten auf ihre Chance zum Angriff. So konnten schon Munzert/Gohla im vierten Satz froh sein, dass Hoßbach/Wirth einige Fehler zum 11:9 machten. Noch enger war es bei Möcks/McChesney gegen Körner/Schäfer. Diese Partie war von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Nur im fünften Satz gab es auch die entscheidenden Gewinnerschläge der SGR-Paarung.

In den Einzeln gewann Cordula Munzert die einzig klare Partie des Tages, da die Linkshänderin Petra Körber ständig mit sich haderte und nahezu keine Vorhand ins Ziel brachte. Munzert musste nur solide spielen und sicher angreifen. Ganz anders war es zwischen Jeanette Möcks und Ramona Hoßbach. In einer Partie auf Augenhöhe gewann Möcks den zweiten Satz beim Stande von 7:8 mit vier überragenden Bällen: einem starken Block, einem Aufschlag mit anschließendem Schuss und zwei guten Eröffnungs-Topspins. Kurios war dann ein gedrehter Rückhand-Aufschlag, den sie ein bisschen weit vom Tisch entfernt machte. Er brachte ihr im dritten Abschnitt zunächst zwei direkte Punkte, aber auch die Satzniederlage, weil sie einen Fehlaufschlag machte. Im fünften Satz brachte der Aufschlag beim Stande von 8:8 wieder zwei direkte Punktgewinne. Insgesamt war es interessant zu beobachten, wie Möcks immer wieder versuchte, die verschiedensten Variationen zu verwenden, obwohl diesmal dabei auch viele leichte Fehler unterliefen. Nach der Partie erklärte sie, dass sie die ganz große Spannung zu Höchstleistungen benötige.

Auch lange Zeit alles andere als leicht hatte es Christine Gohla gegen Ilona Wirth. Nach verlorenem ersten Satz war es ein Netzroller beim Stande von 9:10, der sie auf die Siegerstraße brachte. Danach gelangen ihr viele starke Angriffsbälle, wobei sie sich zumeist die richtigen Bälle zum festen Angriff aussuchte. Eileen McChesney erlebte gegen Katja Schäfer einige Aufs und Abs, ehe sie im dritten Satz einen 7:9-Rückstand durch kluge Kombinationen noch zu ihren Gunsten drehte. Im packenden vierten Satz blieb sie mutig, feuerte sich an und griff immer kontrolliert an.

Ergebnisse: Möcks/McChesney - Körner/Schäfer 11:13, 11:6, 11:8, 6:11, 11:8; Munzert/Gohla - Hoßbach/Wirth 6:11, 11:4, 11:5, 11:9; Cordula Munzert - Petra Körner 11:7, 11:8, 11:5; Jeanette Möcks - Ramona Hoßbach 10:12, 11:8, 8:11, 11:2, 11:8; Christine Gohla - Ilona Wirth 8:11, 12:10, 11:7, 11:7; Eileen McChesney - Katja Schäfer 11:4, 6:11, 12:10, 16:14.

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