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Aufsteiger zahlt Lehrgeld

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(pm). Das war dann doch deutlich! Die Rhein-Main Patriots verlieren als Aufsteiger in die Skaterhockey-Bundesliga beim Deutschen Meister Crefelder SC mit 3:13 (3:1, 0:6, 2:4). Die nach wie vor ersatzgeschwächen Niddataler waren über 60 Minuten nicht konkurrenzfähig und müssen im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) gegen Iserlohn ein anderes Gesicht zeigen.

»Dass wir auch einiges an Lehrgeld zahlen müssen, war klar. Schließlich hatten wir gleich zum Auftakt drei echte Kracherspiele. Mit Punkten haben wir da nicht kalkuliert«, sagt Patric Pfannmüller, der Trainer, auch mit Blick auf die personelle Situation.

In der Anfangsphase standen die Hessen gut in der Defensive, gerieten unglücklich den Rückstand (4.) und kassierten fünf Minuten später das 0:2. Die Patriots konnten aber im ersten Drittel offensiv den einen oder anderen Akzent setzen, verkürzten durch Roy Prince auf 1:2 (14.). Der mit drei Reihen agierende Meister stellte drei Minuten später den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Zu allem Überfluss mussten die Patriots ab der 15 Minute verletzungsbedingt auf Knut Apel verzichten.

Die Patriots - mit ihrer Chancenverwertung hadernd - hatten sich für Abschnitt zwei mehr Durchschlagskraft im Sturm erhofft. Doch genau das Gegenteil trat ein. Das zweite Drittel mit einigen auch sehr guten Einschussmöglichkeiten der Hessen endete mit einem Schützenfest der Hausherren (6:0). Die Gäste bekamen das roubuste, zielstrebige Spiel in der Bundesliga zu spüren. »So können und dürfen wir nicht auftreten. Wir brauchen im Sturm mehr Entschlossenheit und in der Defensive mehr Sicherheit. Es war wieder eine Parallele zum Spiel in Augsburg, als wir auch 15 Minuten nicht konzentriert bei der Sache waren«, ärgert sich Pfannmüller.

Beim Stand von 1:9 aus Gäste-Sicht war nach 40 Minuten die Partie natürlich entschieden. Für die Patriots ging es nur noch darum, sich um Schlussabshcnitt orgentlich zu präsentieren.

Die Rheinländer schraubten das Ergebnis bis auf 13:1 nach oben. Doch der engagiert agierende Gast um Kapitän Christian Unger, der den ebenfalls verletzten Marcel Patejdl vertrat, kam noch zu zwei Treffern durch die Neuzugänge Henry Wellhausen (58.) und Niko Lehtonen (60.).

Rhein-Main Patriots: Bleil (ab 21. Wagner), Unger, Lademann, Prince (1), Kharitonov, Schmidt, Lehtonen (1), Wellhausen (1), Lachmann, Harsch, Apel.

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