1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Bad Vilbeler Offensive in Hanau gefordert

Erstellt:

Von: Pedro Acebes Gonzalez

Kommentare

vilbel7_010422_4c
Kaito Shimoda (l.) und die Offensive des FV Bad Vilbel sollen es beim Hanauer FC richten. © Nicole Merz

In der Fremde müssen die Wetterauer Vertreter am Samstag Punkte im Kampf um den Hessenliga-Verbleib sammeln. Der FV Bad Vilbel wird in Hanau vorstellig, Türk Gücü Friedberg reist nach Steinbach.

(ace). Der 5. Spieltag der Hessenliga-Abstiegsrunde steht am Samstag auf dem Programm und für die Vertreter des Fußball-Kreises Friedberg geht es mal wieder auf Auswärtsreisen. Der FV Bad Vilbel hat diesmal den deutlich kürzeren Anreiseweg, denn die Grün-Weißen gastieren im Nachbarkreis beim 1. Hanauer FC 1893. Früher aufstehen müssen hingegen die Fußballer von Türk Gücü Friedberg, denn es geht in die Region Osthessen zum Hünfelder SV.

1. Hanauer FC 1893 - FV Bad Vilbel (Samstag, 15 Uhr) : An der Kastanienallee treffen die Vilbeler auf einen hochmotivierten Gegner, der in der Abstiegsrunde noch ungeschlagen ist und schon zehn Punkte hinzu sammeln konnte. Die Mannschaft von Spielertrainer Kreso Ljubicic tritt selbstsicher und kombinationsstark auf.

Beide Teams stehen aktuell über dem Abstiegsstrich, dabei weist Hanau einen Zähler mehr als die Gäste aus der Wetterau auf. Gegen den SV Steinbach erlitt die Mannschaft von Trainer Amir Mustafic allerdings einen herben Rückschlag, denn die 0:2-Heimniederlage gegen die Osthessen war nicht einkalkuliert. Zwei späte Gegentore pro Halbzeit brachen dem FV das Genick, nun gilt es aufzustehen und auf dem Rasenplatz im Hanauer Stadtteil Kesselstadt wieder erfolgreicher aufzutreten.

Vor allem im Angriff muss an Treffsicherheit zugelegt werden, denn in vier Partien gelangen den Mustafic-Schützlingen trotz einer nominellen Dreierreihe im Sturm lediglich zwei Treffer. Richten soll es in Hanau wieder das Trio Kaito Shimoda, Alexander Bauscher und Filip Cirpaci, wobei auch Ayoub Lahchaychi und Oliver Kovacic eine Option für die Startformation sein könnten. Auf jeden Fall sind Ideen im Offensivspiel gefragt, um die durchaus vorhandenen spielerischen Elemente in Torerfolge ummünzen zu können.

Hünfelder SV - Türk Gücü Friedberg (Samstag, 15 Uhr) : In der Rhönkampfbahn wird Innenverteidiger Masih Saighani wieder im Friedberg-Kader sein, allerdings wird der afghanische Nationalspieler erst am Freitag von seiner Länderspielreise zurückerwartet. Der Partie in der Konrad-Zuse-Stadt kommt eine fundamentale Bedeutung bei, denn beide Teams sind mit 16 Zählern punktgleich und stehen derzeit in der Abstiegszone. Von daher rechnet der Sportliche Leiter Sinan Karanfil, dessen Rote Karte gegen den KSV Baunatal nur eine Geldstrafe nach sich zog, mit einer kampfbetonten Begegnung bei den personell stark ersatzgeschwächten Hausherren: »Die drei nächsten Spiele gegen die osthessischen Teams Hünfeld, Flieden und Steinbach sind richtungsweisend. Die Punkte müssen her, da muss es am Samstag schon losgehen. Natürlich brauchen wir auch den Glücksfaktor auf unserer Seite.« Fraglich ist noch der Einsatz von Daisuke Fukuhara, der gegen Baunatal früh ausgewechselt wurde und der nach seiner Zerrung etwas zu früh ins Training einstieg. Dass die Zukunftsplanungen bei TGF angesichts der prekären Lage schon zweigleisig laufen verneinte Karanfil: »Daran denken wir noch nicht. Wir hoffen, dass es am Ende reicht.«

Auch interessant

Kommentare