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Bewegung im Tabellenkeller

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Von: Sascha Kungl

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Rainer Pausch vom VfB Friedberg coacht ab Sommer beim TSV Dorn-Assenheim. © Nicole Merz

(kun). Nach der kurzen Osterpause biegen die 14 Vereine der Fußball-Kreisoberliga Friedberg nun auf die Zielgerade ein. An der Spitze darf die TSG Ober-Wöllstadt, die am Sonntag den VfB Friedberg empfängt, angesichts ihres Elf-Punkte-Polsters auf den Verfolger aus Nieder-Weisel bereits für die Gruppenliga planen. Spannend geht es dagegen im Tabellenkeller zu, wo die abstiegsgefährdeten Teams an den vergangenen Spieltagen fleißig punkteten.

Im Kampf um den Ligaerhalt empfängt Schlusslicht FC Massenheim am Sonntag den SV Nieder-Weisel, während der Tabellenvorletzte Türk Gücü Friedberg II auf den FC Rendel trifft. Derweil gastiert der SC Dortelweil II beim SV Bruchenbrücken, der sich mit einem Sieg endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden könnte.

VfB: Kanschat folgt im Juli auf Pausch

Gleiches gilt für den punktgleichen VfB Friedberg, der mit dem Gastspiel beim Ligaprimus allerdings die schwerste aller Aufgaben vor der Brust hat. Und auch die Spvgg. 08 Bad Nauheim könnte mit einem Erfolg gegen den SV Staden einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Den Grundstein dafür legten die »Nullachter« zuletzt mit dem 4:1-Sieg gegen den VfB Friedberg sowie gestern in Rendel. »Wir haben mit großen Personalsorgen zu kämpfen und sind Woche für Woche zum Improvisieren gezwungen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen«, glaubt VfB-Coach Rainer Pausch, der seine Elf im Duell mit dem Ligaprimus als Außenseiter sieht. »Den Ober-Wöllstädtern wird der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein. Wir wollen uns möglichst gut verkaufen«, erklärt Pausch, der den VfB zum Saisonende verlassen und sich als Trainer dem Ligakonkurrenten TSV Dorn-Assenheim anschließen wird. »Wir trennen uns im Guten. Über Marc Oliver Schütz kam der Kontakt nach Dorn-Assenheim zustande«, verrät Pausch, der dort im Sommer die Nachfolge von Sascha Bingel antreten wird. Noch im Januar hatte Pausch in Friedberg für die nächste Runde zugesagt. Beim VfB steht ab Juli Kevin Kanschat an der Seitenlinie.

Nahezu identisch zum Oberhaus des Friedberger Fußballkreises gestaltet sich auch die Situation eine Etage tiefer in der Kreisliga A. Spitzenreiter FC Kaichen und die SG Wohnbach/Berstadt haben die Aufstiegsplätze fest besetzt, während im Kampf um den Klassenerhalt nicht erst seit dem jüngsten Sieg der SG Oppershofen in Nieder-Florstadt Hochspannung herrscht. Für die SGO geht es am Sonntag zum FSV Kloppenheim, während Schlusslicht Steinfurth den SV Ockstadt empfängt und der Tabellenvorletzte aus Heilsberg nach Beienheim reist. Auch das Trio aus Hoch-Weisel, Florstadt und Trais muss noch zittern. Für Trais geht es auswärts gegen die KSG Groß-Karben, während Nieder-Florstadt im Ober-Hörgerner Wetterstadion gastiert und die Hoch-Weiseler ihre Visitenkarte beim TuS Rockenberg abgeben.

Aktuell beträgt das Polster der Elf von Weisel-Trainer Jan Eric Dreikausen auf den ersten Abstiegsplatz nur drei Punkte. »Wir stecken im Abstiegskampf und brauchen Zählbares. Dementsprechend werden wir gegen Rockenberg auftreten. Wir haben uns gut vorbereitet«, erklärt Abteilungsleiter Björn Hofmann. Nur einen Zähler vor den Weiselern rangiert der Traiser FC. Nach dem 4:0-Erfolg der Geißböcke gegen Rockenberg vor zwei Wochen sah es bereits danach aus, als hätte sich die Elf von Spielertrainer Sebastian Müller frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigt. »Da die Mannschaften hinter uns aber regelmäßig punkten, stecken wir noch mitten im Abstiegskampf und wollen wir gegen Groß-Karben etwas Zählbares mitnehmen«, erklärt Müller. »Außerdem haben wir nach dem Hinspiel noch etwas gutzumachen«, blickt der Traiser Coach auf die 1:2-Niederlage gegen die 1920er im Oktober zurück, bei der den Gästen der Siegtreffer erst in der Nachspielzeit gelang.

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