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Chancenlos gegen deutschen Meister

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Von: Dieter Pfeiffer

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Vor dem Match gegen Kevelaer waren die Wetterauer noch zuversichtlich (v. l.): Roxana Sidi, Trainer Rolf Denzler, Kathrin Winter, Max Ohlenburger, Emma Pohlmann und Lina Krebs. STP © Dieter Pfeiffer

(stp). Eine hohe Niederlage mussten jetzt die Aktiven des Sportschützenteams Wetterau einstecken. Sie verloren gegen den amtierenden deutschen Meister Kevelaer mit 0:5 Punkten und 1967:1988 Ringen.

In der Mehrzweckhalle Kirch-Pohl-Göns waren aus der 1. Luftgewehr Bundesliga Gruppe Nord die Teams aus Wissen, Braunschweig, Kamen, Wieckenberg und Kevelaer zu Gast. In der Halle war ein Profi-Schießstand mit zwölf Luftgewehrschießständen zu je 10 m Entfernung aufgebaut. Moderiert wurden die Bundesligawettkämpfe von Axel Schell.

In der ersten Begegnung am Samstag besiegte Wissen mit 4:1 Punkten Braunschweig. Danach unterlag Kamen gegen Wieckenberg mit 2:3 Punkten. Für die zahlreichen heimischen Zuschauer kam anschließend der Knaller des Tages: Sportschützenteam Wetterau gegen Kevelaer. Trainer Rolf Denzler hatte das Team Wetterau etwas umgestellt, auf den Positionen eins bis fünf gingen Roxana Sidi, Max Ohlenburger, Emma Pohlmann, Lina Krebs und Kathrin Winter an den Start. Doch niemand konnte sein Duell gewinnen.

Die rumänische Sportsoldatin Roxana Sidi schoss auf Position eins 397 Ringe mit Serien von 100, 99, 100 und 98. Ihre Gegnerin Anna Janssen ließ nur in der dritten Serie einen Zähler durch eine Neun liegen, gewann das Duell mit 399 Ringen (100, 100, 99, 100). Auf zwei verlor Max Ohlenburger sein Treffen gegen die Polin Aneta Stankiewicz mit 396:398 Ringen. Er kam auf Serien von 99, 99, 98 und 100 Ringen. Seine Kontrahentin schoss 99, 100, 100 und 99 Zählern. Emma Pohlmann bestätigte ihren dritten Platz im Team Wetterau mit 394 Ringen (98, 99, 100 und 97), musste sich aber Thomas Alexander mit 398 Ringen geschlagen geben. Lina Krebs gab in ihrer ersten Serie mit 96 Ringen gleich vier Zähler ab, die sie nicht mehr aufholen konnte mit anschließend 100, 98 und 97 Ringen. Sie hatte in ihrem Duell gegen Franka Janssen mit 391:398 Ringen klar das Nachsehen. Auf Position fünf kam erstmals in dieser Saison Kathrin Winter zum Einsatz, die 389 (98, 98, 96 und 97) Ringe erzielte. Sie gab ihr Duell gegen Hannah Wehren ab, die 395 Ringe schoss.

Kevelaer schoss mit seinen Ergebnissen Vereinsrekord und das drittbeste bisher in der 1. Luftgewehr Bundesliga je erzielte Ergebnis. Ralf Winter, der 1. Vorsitzende des Sportschützenteams Wetterau, über den Wettkampf: »Nach den bisherigen Ergebnissen von Kevelaer in dieser Saison hätte wohl niemand damit gerechnet, dass die so ein Brett raushauen. Unsere Mannschaft hat wieder ein sehr gutes Ergebnis bei den Ringen erzielt, aber Kevelaer war nicht zu schlagen.«

In der Tabelle fiel das Team Wetterau I mit jetzt 2:8 Punkten auf Rang zehn zurück hinter Freiheit, Elsen, Petersberg, Kevelaer, Wissen, Buer-Bülse, Wiekenberg, Gölzau, und Kamen, vor Braunschweig und Inden-Altdorf. Am 26./27 November trifft das Sportschützenteam Wetterau in Osterode/Harz auf Inden-Altdorf und Wieckenberg.

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