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DC Wetterau schlägt Gießen im Spitzenspiel

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Von: Andreas Chuc

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Einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft macht der DC Wetterau mit dem Sieg im Hessenliga-Topspiel gegen Gießen. Herausragender Spieler in Beienheim ist Alexander Tauber. © Andreas Chuc

Mit 7:5 gewinnt der DC Wetterau das Hessenliga-Duell Erster gegen Zweiter gegen Gießen. Alexander Tauber ist der beste Scorer im Beienheimer Raabennest.

(cso). Der DC Wetterau hat in der Steeldarts-Hessenliga Kurs auf die Meisterschaft genommen. Die heimischen Pfeilspezialisten um Kapitän Torsten Tennro bezwangen im Spitzenspiel am Donnerstag Verfolger Pirates of Darts Gießen mit 7:5. Damit liegen die Wetterauer nun im Ranking mit zwei Punkten vor den Lahnstädtern auf Platz eins. Noch sind aber acht Spieltage auszutragen. Erklärtes Ziel des DCW: »Wir wollen in die Bundesliga«, sagt ein selbstbewusster Sportwart Schlemoun Kücükkaplan.

Wenn die Mannschaft am Saisonende noch immer auf Platz eins steht, folgt ein Aufstiegsturnier um den Einzug in die deutsche Beletage. Der Sieg gegen Gießen war nun schon mal ein Meilenstein.

Im Beienheimer Raabennest lagen die DCW-Akteure nach den Einzeln mit 5:3 vorne. Alexander Tauber spielte einen Average von 84,17 und legte zwei Shortlegs hin (501 Punkte mit weniger als 18 Darts ausgecheckt). Er war der beste Wetterauer Akteur. Denis Wölfelschneider und Angelo Deutsch schafften in ihren Einzeln jeweils einmal die 180. Bei Gießen ragten derweil Alfred Patolla und Sebastian Röth heraus, wenngleich ein Average von 80,46 für Röth zu wenig war, um in einem hochklassigen Match gegen Tauber zu punkten. Nach den ersten beiden Doppeln lagen die Gastgeber mit 6:4 vorne. Den entscheidenden siebten Zähler vor etwa 30 Zuschauern sicherten dann Sven Vogelsberg und Tennro.

»Alex Tauber hatte im Doppel sogar einen 100er-Average. Er war wirklich bombig«, lobte Kücükkaplan seinen besten Scrorer. In einer Begegnung voller Höhepunkte (180, Shortleg, Highfinish) ging es meist eng zu. »Die Partie hätte auch unentschieden oder 7:5 für Gießen enden können«, gab ein fairer DCW-Sportwart am Ende zu. Im Meisterrennen hat sich seine Mannschaft nun einen Vorteil verschafft.

Einzel: Angelo Deutsch - Patrick Tandler 3:2, Denis Wölfelschneider - Thorsten Burger 2:3, Björn Pfalzgraf - Lars Kungl 3:1, Andreas Merger - Alfred Patolla 0:3, Dominic Keller - Stig Amundsen 3:2, Alexander Tauber - Sebastian Röth 3:1, Sven Vogelsberg - Henrik Löw 3:0, Torsten Tennro - Bence Hatos 2:3. - Doppel: Deutsch/Merger - Patolla/Amundsen 0:3, Tauber/Pfalzgraf - Löw/Kungl 3:0, Keller/Marcel Eisenhut - Röth/Tandler 2:3, Vogelsberg/Tennro - Hatos/Burger 3:0.

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