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DC Wetterau verpasst Bundesliga-Aufstieg - Lospech verhindert besseres Resultat

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Von: Christoph Sommerfeld

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Der DC Wetterau verpasste als amtierender Hessenmeister den Bundesliga-Aufstieg, spielt aber in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga (hinten, v. l.): Angelo Deutsch, Torsten Tennro, Björn Pfalzgraf, Marcel Eisenhut, Andreas Merger, Schlemoun Kücükkaplan; (vorne, v. l.): Gerhard Boecker, Alexander Tauber und André Kosel. FOTO: PRIVAT © pv

Der DC Wetterau hat den Aufstieg in die Bundesliga verpasst. Bei der Aufstiegsrunde in Kleinauheim verhinderte auch das Lospech den großen Wurf. Demnächst geht’s aber um Zweitliga-Punkte.

(cso/pm). Hessenmeister DC Wetterau hat den angepeilten Aufstieg in die Steeldarts-Bundesliga verpasst, darf aber in der kommenden Saison in der neu gegründeten 2. Liga ran. Am Samstag kam die Mannschaft um Spielführer Torsten Tennro in Hanau-Kleinauheim nicht über die Vorrunde hinaus. Bereits vor zwei Jahren waren die Wetterauer erst in der Aufstiegsrunde am ganz großen Wurf gescheitert.

In den Gruppenspielen hatten es die Pfeilekünstler aus dem Beienheimer Raabennest ausgerechnet mit den beiden favorisierten Teams Karlsruher SC und Dartfabrik Leipzig zu tun. »Da hatten wir wirklich Lospech«, gab Schlemoun Kücükkaplan, Spieler und Pressewart bei den Wetterauern, zu verstehen. Wer in der Vorrunde aufeinander treffen sollte, wurde nämlich am Samstagmorgen per Los ermittelt. Beide DCW-Gegner schafften am Ende in den K.-o.-Spielen der Süd-Teams leicht und locker den Aufstieg.

Zuvor hatte vor allem das mit zwei Bussen angereiste Karlsruhe keine Mühe mit den Wetterauern. Der KSC ging unter anderem mit den PDC-Spielern Dragutin Horvat, Robert Marijanovic, Franz Rötzsch und Karsten Koch an den Start. Für den DCW traten Angelo Deutsch, Marcel Eisenhut, Denis Wölfelschneider, Andre Kosel, Alexander Tauber, Björn Pfalzgraf, Torsten Tennro und Andreas Merger an die Scheibe. Am Ende war es ein sogenannter Whitewash für die Badener, die alle acht Einzel und vier Doppel für sich entschieden. Entgegen der vorherigen Ankündigung wurden in den Vorrunden alle zwölf Matches pro Begegnung gespielt. Das beste Ergebnis für die Wetterauer erzielte Eisenhut, der gegen Marijanovic immerhin zwei Sätze gewinnen konnte.

Die zweite Partie von Tennro und Co. verlief deutlich ausgeglichener. Im DCW-Aufgebot ersetzte Kücükkaplan seinen Kollegen Tauber. Die Dartfabrik Leipzig ist ein erst kürzlich aufgebauter Verein, der im E-Darts bereits in der Bundesliga angekommen ist. Wölfelschneider (3:1), Kosel (3:2) und Pfalzgraf hielten den Rückstand nach den Einzeln mit 3:5 im Rahmen. Eisenhut/Deutsch (3:0) sowie Pfalzgraf/Merger (3:2) holten sogar zwei Doppel gegen die Sachsen. Die restlichen Matches gingen aber an Leipzig, sodass nach den Gruppenspielen Schluss war für den DC Wetterau.

Die anschließenden K.-o-Begegnungen waren dann eine klare Sache für die Favoriten aus der Vorrunden-Gruppe des DCW. Mit 7:0 und ohne Satzverlust setzte sich der KSC gegen den chancenlosen SV Dart Team Essenbach durch. Derweil ließ Leipzig dem 1. DC Völklingen/Saar beim 7:1 keine Möglichkeit. Außerhalb von Berlin ist die Dartfabrik nun die erste Bundesliga-Mannschaft aus dem Osten. Das Gruppenfinale um den ersten Platz hatten die Sachsen zuvor allerdings gegen Karlsruhe verloren.

Insgesamt bewarben sich im Hanauer Stadtteil 13 Teams für die deutsche Beletage. Vier davon sollten dieses Ziel erreichen. Die restlichen neun waren bereits zuvor für die 2. Bundesliga qualifiziert. Im Norden wird in der nächsten Saison der SC Eilbek aus Hamburg in der höchsten Klasse an den Start gehen. Auch das Dart Team Steinfurt aus Nordrhein-Westfalen hat es in die erste Liga geschafft.

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