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Den Trend fortsetzen

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Von: Leon Alisch

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Ion Samoila und der SV Gronau wollen nach dem ersten Dreier im Jahr 2022 nun in Fechenheim den nächsten Erfolg feiern. © Jürgen Keßler

Der SC Dortelweil steht an der Spitze der Fußball-Gruppenliga, und der SV Gronau möchte nach dem ersten Dreier im 2022 den Trend fortsetzen und einem Nicht-Abstiegsplatz näher kommen.

(lab). Kann sich der SC Dortelweil an der Spitze absetzen? Schafft der SV Gronau noch den Anschluss? Kann der SKV Beienheim wieder am Spielbetrieb teilnehmen? Drei Fragen schäftigen die Wetterauer Mannschaften in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West haben vor diesem Wochenende.

Spvgg. 03 Fechenheim - SV Gronau (Sonntag, 15.30 Uhr): Kann die Aufholjagd des SV Gronau jetzt beginnen? Nach wackligem Start gab’s vor einer Woche endlich den ersten Dreier im neuen Jahr gegen den Türkischen SV. Doch es ist noch viel zu tun - elf Punkte sind aufzuholen. Und nicht jede Woche steht ein vermeintlich schlagbarer Gegner vor der Tür. Am Sonntag Fechenheim, in zwei Wochen Dortelweil, Ende April der FC Neu-Anspach. »Wir müssen weiterhin tiefstapeln und schauen, dass wir unseren Trend fortsetzen. Wir haben einige Ausfälle wegen Corona, einige Spieler kommen allerdings in den Kader zurück«, sagt Gronau-Sprecher Stefan Firla. Gegner Fechenheim spielte bisher auf anderem Niveau und hat nach der Winterpause noch keine Niederlage kassiert. Die Fechenheimer profitieren immer wieder von Stürmer Vincenzo Borzellino und Zehner Ouassim Ouass und stellen die zweibeste Offensive der Liga. Gronau wird sich im Vergleich zum Spiel am vergangenen Sonntag spielerisch noch steigern müssen. Bewiesen hat der Tabellen-18. allerdings, dass er den Kampf auf den Platz bringen kann.

SC Dortelweil - FC Karben (Sonntag, 15.30 Uhr): Das Wetterauer Spitzenspiel präsentiert zwei Mannschaften in Top-Form und mit ähnlichem Spielkonzept: In Dortelweil wie in Karben wird aktiver Fußball mit offensiver Ausrichtung gespielt. »Ich erwarte einen spielstarken und taktisch top ausgebildeten Gegner, der weniger abwartend spielt und den Ball haben möchte«, sagt Dortelweil-Trainer Frank Ziegler. Entsprechend wird man die Abwehrarbeit forcieren: »Wir haben in den vergangenen Partien verstärkt auf das Spiel gegen den Ball geachtet und verbessern unser Umschaltverhalten nach Ballgewinnen«, sagt Ziegler. Mit Karben steht dem Tabellenführer nach zwei Wochen wieder ein Team aus der oberen Tabellenhälfte bevor, gegen Fauerbach holte man sich zuletzt einen knappen 2:1-Sieg. Nachdem man dort auf viele Stammkräfte verzichten musste, sieht es für Sonntag nun wieder besser aus: Marvin Strenger trainiert wieder voll, Dominik Steffen (Bänderverletzung) ist genesen, und Ernad Dananovic sowie Dennis Geh kehren in den Kader zurück.

FC Neu-Anspach - FC Olympia Fauerbach (Sonntag, 15.30 Uhr) : Der nächste Härtetest für den FC Olympia Fauerbach! Nach der Niederlage gegen Dortelweil trifft man nun auf den Tabellenvierten FC Neu-Anspach. Doch die Gegner schwächeln: Noch kein Sieg im Jahr 2022, zuletzt ein 2:2-Remis gegen Seckbach nach 0:2-Rückstand. Die Mannschaft bringt noch nicht das auf den Platz, was viele von ihr erwartet haben. Kann der FCO das nutzen? Fakt ist, dass man gegen Dortelweil ordentlich 90 Minuten zeigte - am Ende aber mit den verlorenen Punkten haderte. »Uns fehlt hin und wieder auch das Quäntchen Glück. Gegen Westend kriegen wir kurz vor Schluss einen Elfer nicht, gegen Vatanspor kassieren wir spät den Ausgleich«, sagt Sprecher Jürgen Güssgen. So wird die Luft im Keller im dünner, und es fehlen weiterhin Spieler: Danilo Pantic (gesperrt) fällt garantiert aus, Tim Botschek und Jamel Atkinson sind mit Fußproblemen fraglich. Dazu hat man wie nahezu alle Wetterauer Teams Ausfälle aufgrund positiver Coronatests.

SKV Beienheim - SV Steinfurth (Sonntag, 15.30 Uhr): Coronafälle auch in Beienheim: Nachdem man vor einer Woche das Spiel gegen Königstein bei fünf Fällen in der Mannschaft absagte, ist sieben Tage später noch nicht ganz klar, wie es am Sonntag aussehen wird. Trotz des Ausfalls behielt man das Training bei, versucht im Rhythmus zu bleiben. Allerrdings: Die Absagen am Sonntag muss man in der Woche nachholen - und hat durch den Pokal ohnehin eine mehrfache Belastung. Da käme es gelegen, wenn man gegen Steinfurth wieder antreten könnte. Auch. weil dort im Grunde drei Punkte eingeplant sind. Die Rosendörfler kämpfen aktuell Woche für Woche, um elf Mann auf dem Platz zu haben, Coach Suleyman Karaduman ist zum Spieltrainer geworden. Da stellt sich im Vorfeld nicht mehr die Frage nach Kehrtwende, Außeneiterrolle oder Favoritendruck. Die Sache ist klar: Für Beienheim geht es um Punkte in der Spitzengruppe, für Steinfurth geht es ums Prinzip.

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