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Der Rückraum funktioniert

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Von: Marieke Naß

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Sechs Treffer steuert Jaqueline Borst zum 30:28-Erfolg der FSG Gettenau/Florstadt in Burgsolms bei. © Andreas Chuc

(mna). Die HSG Wettertal hat in der Handball-Bezirksoberliga Frauen die erste Niederlage in der Aufstiegsrunde hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Tim Langsdorf unterlag der HSG Marburg/Cappel auswärts mit 23:27 (11:12). Unterdessen hat die FSG Gettenau/Florstadt im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Zähler gesammelt und beim TV Burgsolms mit 30:

28 (14:10) gewonnen, während die HSG Butzbach bei der HSG Lumdatal II mit 18:24 (7:14) den Kürzeren zog und somit weiter auf den ersten Sieg in der Abstiegsrunde wartet.

Aufstiegsrunde / HSG Marburg/Cappel - HSG Wettertal 27:23 (12:11): Vom Anpfiff an entwickelte sich eine spannende Partie. Der 7:10-Rückstand in der 21. Minute war die deutlichste Differenz zwischen den beiden Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten. Mal führte Wettertal (5:4/10.), mal die Marburgerinnen (11:10/28.). Auch in der zweiten Hälfte büßte das Spiel nichts von seiner Spannung ein. Stets legte Marburg vor und die Gäste glichen aus, sodass die Entscheidung in der Schlussphase fallen musste. Nach dem 20:20 in der 47. Minute leistete sich Wettertal eine folgenschwere Schwächephase, die letztlich ein besseres Ergebnis kostete. Die Heimsieben setzte sich erstmals deutlicher ab (21:26, 55.) und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. »Leider haben wir zu keiner Zeit richtig zu unserem Spiel gefunden und uns durch viele Fehler und überhastete Abschlüsse das Leben schwer gemacht. In der Abwehr war das über weite Strecken gut, auch unsere Torhüterinnen haben stark gehalten, aber im Angriff müssen wir uns dringend steigern«, bilanzierte Wetteral-Akteurin Laura Kunzelmann.

Beste Torschützinnen / Wettertal: Brückel (7/2), Wolfner (5), S. Kerschner (4).

Abstiegsrunde / TV Burgsolms - FSG Gettenau/Florstadt 28:30 (10:14): Die FSG war von Beginn an im Spiel und erarbeitete sich bis zur 8. Minute eine 5:1-Führung. Diese schmolz zwischenzeitlich etwas zusammen (7:5/13.), war aber zur Pause fast vollständig wieder hergestellt (14:10). Nach dem Wechsel sah es zunächst so aus, als würden die Gäste sich den vermeintlich sicheren Sieg nicht mehr nehmen lassen, ehe sich nach dem 20:15 (36.) vermehrt Fehler und einige Zeitstrafen einschlichen. So kam der TV zehn Minuten vor dem Ende auf zwei Tore heran (23:25). Gettenau/Florstadt ließ sich nicht beirren, zog die Zügel wieder an und brachte die knappe Führung über die Zeit. »Das war ein ganz anderes Spiel als letzte Woche. Wir haben das ganze Spiel über geführt und uns auch nicht aus der Ruhe bringen lassen, als wir Mitte der zweiten Hälfte durch Zeitstrafen nur noch zu dritt auf dem Feld standen. Vor allem der Rückraum hat eine tolle Leistung gezeigt«, lobte FSG-Trainer Daniel Zschocke.

Beste Torschützinnen / FSG Gettenau/Florstadt: Laura Müller (6/5), Stiefel, Borst (je 6).

HSG Lumdatal II - HSG Butzbach 24:18 (14:7): Butzbach verpasste den Start und lag nach 15 Minuten bereits mit 2:11 zurück, was fast einer Vorentscheidung gleichkam. In der Folge lief zumindest im Angriff mehr zusammen, sodass beim 7:14 die Seiten getauscht wurden. Nach dem Wechsel spielten die Gäste starke zehn Minuten und waren beim 12:16 (42.) in Schlagdistanz. Als Sandra Bender weitere sechs Minuten später gar den Anschluss erzielte (17:18), war die Partie plötzlich offen. Aber Fehlwürfe und technische Fehler kosteten den Butzbacherinnen am Ende ein besseres Ergebnis. »Wir haben den Start total verpatzt, gerade nach der Pause aber hohen Einsatz und eine gute Deckungsleistung geboten. Schade, dass wir das Momentum nicht nutzen konnten«, bilanzierte Butzbachs Trainer Carsten Dannwolf.

Beste Torschützinnen / HSG Butzbach: Luh (6/1), Bender (5/3), Jürgens, Frey (je 2).

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