1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Derbyerfolg in Mörlen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Andreas Chuc

Kommentare

_20211127_FHB_Morln_Gett_4c
FSG-Akteurin Julia Schmidt (l.) greift der Mörlerin Suzana Kissiana in den Wurfarm. Laura Müller (Gettenau/Florstadt) bedrängt die HSG-Spielerin von der anderen Seite. © Andreas Chuc

(mna). Deutliche Ergebnisse lieferte der vierte Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga (Gr. 2) der Frauen. Die HSG Mörlen unterlag im Derby der FSG Gettenau/Florstadt klar mit 22:31. Auch die HSG Wettertal musste gegen den Tabellenführer HSG Hungen/Lich eine herbe 23:32-Heimniederlage einstecken. Etwas enger gestaltete die HSG Butzbach ihr Auswärtsspiel bei der HSG Gedern/Nidda II, unterlag aber dennoch mit 25:

31.

HSG Mörlen - FSG Gettenau/Florstadt 22:31 (13:19): Das Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften war bereits nach 13 Minuten so gut wie entschieden, denn bis dato hatte sich die FSG eine 10:2-Führung erspielt und die Mörlerinnen komplett unter Kontrolle. Einzig Mara Flach, die 15 der 22 HSG-Treffer erzielte, stellte die Abwehr der Gäste immer wieder auf die Probe. Sie allein konnte aber nicht verhindern, dass ihre Mannschaft zur Pause mit 13:18 zurücklag. Nach dem Seitenwechsel hielt die Heimsieben bis zur 36. Minute den Rückstand in Grenzen (15:22), ehe die Kräfte schwanden und Gettenau/Florstadt noch eine Schippe drauflegte. Spätestens beim 19:29 (46.) bestand kein Zweifel mehr, wer das Derby für sich entscheiden sollte. Letztendlich gewann die FSG souverän mit 31:22, was Trainer Daniel Zschocke zufrieden stimmte. »Wir haben das heute trotz dünnerem Kader souverän gelöst, auch wenn man natürlich sagen muss, dass Mörlen ebenfalls wenig Wechseloptionen hatte. Am Ende ist der Sieg auch deshalb vermutlich etwas zu hoch ausgefallen, aber wir freuen uns natürlich sehr.« Mörlens Betreuerin Bianca Grundmann war ähnlich realistisch. »Mit unserem kleinen Kader war heute nicht mehr drin. Wir haben am Ende das Beste daraus gemacht.«

Beste Torschützinnen / Mörlen: Flach (15/10) Wagner (3). / Gettenau/Fl.: Laura Müller (11/4), Grün (7), Borst (5).

HSG Wettertal - HSG Hungen/Lich 23:32 (12:15): Den ersten Durchgang gestaltete die Mannschaft von Trainer Tim Langsdorf noch offen. Zwar führten die Gäste fast durchgehend, aber immer wieder schafften die Wettertalerinnen den Ausgleich (9:9, 18.) und blieben in Schlagdistanz, sodass zur Pause noch alles offen war. Nach Wiederanpfiff kam jedoch der Angriff des Aufstiegsfavoriten aus Hungen und Lich auf Betriebstemperatur. Die Heimsieben leistete sich hingegen zu viele Fehler und geriet bis zur 37. Minute mit 14:20 in Rückstand. Wettertal wehrte sich nach Kräften, war der individuellen Klasse der Gegnerinnen aber nicht mehr gewachsen und musste über die Stationen 17:25 (47.) und 20:30 (55.) eine 23:32-Heimniederlage einstecken. »Wir haben stark angefangen und Hungen/Lich Paroli bieten können. Kurz vor der Halbzeit war die erste Sechs dann platt, und ich musste wechseln. Außerdem sind wir in alte Muster verfallen und haben uns zu viele Fehlwürfe geleistet. Die Rote Karte gegen Alina Rettig kam noch dazu«, berichtete Langsdorf, der die Niederlage auch in der Höhe als verdient ansah.

Torschützinnen / Wettertal: Brückel (7/2), Exner (4), Weil, Wolfner (je 3).

HSG Gedern/Nidda II - HSG Butzbach 31:25 (12:10): Der HSG Butzbach gelang mit einer 3:1-Führung (7.) ein Auftakt nach Maß, doch die Gastgeberinnen glichen schnell aus (4:4, 10.) und übernahmen die Führung (5:9, 17.). Das junge Team von Butzbachs Trainer Carsten Dannwolf blieb dran, sodass beim 10:12 aus Sicht der Gäste die Seiten getauscht wurden. Im zweiten Durchgang wurde die Heimsieben dann zusehends ihrer Favoritenrolle gerecht. Butzbach leistete sich im Angriff zu viele Fehler, die die Drittliga-Reserve per Gegenstoß bestrafte. Zwar entschärfte Tabea Mohr im Butzbacher Tor noch zahlreiche Bälle, konnte aber den 15:22-Rückstand (43.) nicht verhindern. Zehn Minuten vor Schluss ließ Dania Dannwolf mit ihrem Treffer zum 21:25 noch mal Hoffnung aufkeimen, aber drei schnelle Tore der Heim-HSG besiegelten die dritte Saisonniederlage. »Lena Riethmüller und Sandra Bender sind ausgefallen, dennoch haben wir es gerade in der Deckung gut gemacht. Das Problem waren die vielen Gegenstöße«, monierte Dannwolf.

Beste Torschützinnen / Butzbach: Luh (9/1), Stuppy (7), Jürgens (5)

Auch interessant

Kommentare