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Dichtes Mittelfeld

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Simeon Stellflug und Flakron Thaci (r.) verzeichnen mit dem FV Bad Vilbel zwar einen Aufwärtstrend, brauchen aber weiter jeden Punkt gegen den Abstieg. © Jürgen Keßler

(ace). Der letzte Spieltag der Hinrunde steht am Wochenende in der Fußball-Verbandsliga Süd auf dem Programm. An der Tabellenspitze scheint es auf einen Zweikampf zwischen dem SC Hanau 1960 und Rot-Weiß Darmstadt (beide 35 Punkte) um den Aufstieg in die Hessenliga hinauszulaufen. Auf den Abstiegsplätzen sind die drei letzten Teams SV Münster (9), VfB Ginsheim (7) und Dersim Rüsselsheim (4) schon ziemlich abgeschlagen.

Da mit zwei weiteren Absteigern zu rechnen ist und noch ein Verein in die Relegation muss, ist das Tabellenbild im Mittelfeld sehr eng. Zwischen dem Rangfünften Eintracht Wald-Michelbach (24) und dem FV Bad Vilbel (17) auf Position 14 liegen nur sieben Punkte. Auch Aufsteiger SC Dortelweil muss mit 22 Punkten eher nach unten blicken.

SC Dortelweil - Spvgg. Neu-Isenburg (Sonntag, 15 Uhr): Mit Neu-Isenburg stellt sich ein Gegner vor, der genauso viele Punkte wie die Bad Vilbeler Vorstädter vorweisen kann. Die Mannschaft von Trainer Nick Janovsky kommt aber mit drei Siegen im Rücken an die Untergasse, erzielte dabei satte 15 Treffer. Die Tabellenplätze acht und sieben sind für beide Teams aber trügerisch, denn der Abstand zum Relegationsplatz, den aktuell Rot-Weiss Frankfurt mit 19 Zählern einnimmt, beträgt nur drei Zähler. Die Mannschaft von Trainer Frank Ziegler schlitterte in den letzten Wochen erstmals seit dem Aufstieg in ihre erste Ergebniskrise. Von fünf Partien konnte nur eine gewonnen werden, beinahe hätte man letzten Sonntag dem bislang sieglosen Hessenliga-Absteiger VfB Ginsheim zum ersten Dreier verholfen. Das verhinderte Torschütze Marvin Strenger mit dem Ausgleich in der 88. Minute. Dortelweils letzter Heimsieg datiert übrigens vom 9. September beim 3:2 über die SG Bornheim/Grün-Weiß. Seitdem hat das Ziegler-Team in vier Heimbegegnungen nur noch einen Zähler ergattert.

SG Bornheim/Grün-Weiß - FV Bad Vilbel (Sonntag, 15.30 Uhr): Vier Freundschaftsspiele gab es in den letzten zehn Jahren gegen die Bornheimer, ein Pflichtspiel jedoch bis dato noch nie. Als der Frankfurter Stadtteil-Club 2018 erstmals die Verbandsliga-Bühne betrat, waren die Vilbeler gerade in die Hessenliga aufgestiegen. Mittlerweile hat sich Bornheim zu einem Top-Team der Klasse entwickelt, war letzte Saison Vizemeister und liegt aktuell auf Rang drei. Die Mannschaft von Trainer Sascha Volk besticht durch eine effektive Spielweise und hat von neun Saisonsiegen sechs mit einem Treffer Differenz erzielt. Kurios: Die Mannschaft von Trainer Amir Mustafic steht mit einer Tordifferenz von plus vier auf dem ersten Abstiegsplatz, bot sogar dem Tabellenzweiten RW Darmstadt beim 2:2 Paroli. Die Aufwärtstendenz von nur einer Niederlage in acht Partien ist offensichtlich, dazu hat Vilbel mit Flakron Thaci (zehn Tore) nach längerer Zeit mal einen echten Torjäger in den eigenen Reihen. Auf dem engen Kunstrasen an der Seckbacher Landstraße steht jedoch ein schweres Spiel an. Die Gastgeber stehen für guten Kombinationsfußball und hegen fünf Punkte hinter dem Top-Duo Aufstiegsambitionen.

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