Dietzel-Sieben bleibt oben

  • Harold Sekatsch
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(se). Die MSG Florstadt/Gettenau steht in der Handball-Bezirksoberliga der Männer weiterhin auf dem ersten Platz in Gruppe 2. Nach dem 23:21-Sieg bei der SG Rechtenbach stehen bei den Wetterauern 6:2 Punkte zu Buche. Auf Rang zwei folgt die HSG Kleenheim-Langgöns II, die sich bei der HSG Linden II mit dem gleichen Ergebnis durchsetzte und nun 5:1 Zähler aufweist.

Ohne Sieger endete die Begegnung zwischen der HSG Mörlen und dem TSV Lang-Göns. Beim 24:24 teilten sich beide Teams die Punkte. Mörlen liegt unter den sieben Teams auf Rang vier direkt hinter der HSG Wettertal.

SG Rechtenbach - MSG Florstadt/Gettenau 21:23 (12:11): »Wir sind bis zur 4:1-Führung (6.) sehr gut ins Spiel gekommen«, freute sich MSG-Coach Thorsten Dietzel, »doch danach haben wir uns im Angriff sehr schwer getan und hatten auch eine zu hohe Fehlerquote.« Die Folge: Die SG holte Tor um Tor auf und lag nach 16 Minuten mit 9:7 vorn. Rechtenbachs Trainer Christian Kunz machte seinen Spielern dann auch ein großes Kompliment: »Wie die Mannschaft die personell schwierige Situation annimmt und niemals aufgibt, ist einfach nur vorbildlich. Wir spielen in der Besetzung am absoluten Leistungsmaximum. Umso mehr schmerzt diese Niederlage.« Nach 22 Minuten führte Rechtenbach noch mit 11:8, ehe die Gäste wieder herankamen und elf Minuten vor dem Ende erneut die Führung übernahmen.

»Rechtenbach hat sehr lange Angriffe gefahren«, berichtete Dietzel, der seiner Mannschaft bescheinigte, sehr diszipliniert gespielt zu haben. »Rechtenbach hat den einen Ball mehr verloren«, schloss der MSG-Coach seine Ausführungen. Christian Kunz dagegen wurmte, dass seiner Ansicht nach »die Niederlage in den letzten fünf Minuten auf Umständen beruht, die meine Spieler und ich nicht beeinflussen können«. 18:18 hieß es nach 52 Minuten, ehe die Wetterauer auf 20:18 davonzogen und den Vorsprung nicht mehr aus der Hand gaben.

Beste Torschützen / Rechtenbach: Frosch (8/3), Diehl (4), Loderhose (3). - Florstadt/Gettenau: Peppler (9/4), Baumgartl (4), Wenisch (3).

Punkteteilung in der Frauenwaldhalle

HSG Mörlen - TSV Lang-Göns 24:24 (12:10): Mit dem Ausgang der Partie erklärten sich beide Trainer einverstanden. Mörlens Coach Kevin Dannwolf berichtete von einem »körperbetonten Spiel«, in dem er mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden war. »Die Einstellung hat gestimmt«, berichtete Dannwolf, räumte aber auch ein: »Das einzige Manko war die Chancenverwertung. Wir sind oft an Julian Brücher im Langgönser Tor gescheitert.« Auf der anderen Seite erklärte indes TSV-Trainer Nico Piazzolla: »Wir sind gut in die Partie gestartet, haben den Gegner aber dann durch technische Fehler und unsaubere Aktionen ins Spiel gebracht. Dadurch haben wir zu viele einfache Tore durch Tempogegenstöße kassiert.« Zunächst hatten die Gäste Vorteile, führten mit 3:1 (4.) und 8:6 (18.), doch immer wieder konnten die Mörler nicht nur ausgleichen, sondern selbst in Führung gehen. 13:10 hieß es in der 31. Minute aus Wetterauer Sicht, 20:18 für die HSG nach 43 Minuten. »Die Fehlerquote war auch in Halbzeit zwei zu hoch«, ärgerte sich Piazzolla. »So sind wir immer einem Rückstand hinterhergelaufen.« Doch seine Mannschaft bewies Moral und stellte immer wieder auch den Gleichstand her. Nach dem 24:24 hatte der TSV zehn Sekunden vor dem Ende sogar die Chance auf den Siegtreffer, doch diese wurde nicht mehr genutzt. Es blieb beim 24:24 in der Nieder-Mörler Frauenwaldhalle.

Beste Torschützen / Mörlen: Alt (5), Rossin (4), Schätzle, Berger, Bernhard Dietz (je 3). - Langgöns: Funk (6/3), Schwellnus (5), Müller (4).

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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