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Drei Spitzenspiele im Fokus

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Von: Sascha Kungl

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Tristan Semmerau (am Ball) trifft mit dem SV Staden auf die FSG Burg-Gräfenrode. © Nicole Merz

(kun). In den Fußball-Ligen auf Kreisebene stehen am Wochenende reihenweise Spitzenspiele auf dem Programm.

Kreisoberliga-Primus FC Olympia Fauerbach ist im Heimspiel gegen den SV Nieder-Weisel am Sonntag ab 15 Uhr klarer Favorit und könnte davon profitieren, dass sich die Verfolger gegenseitig die Punkte stehlen. Der Tabellenzweite SV Staden gastiert zeitgleich beim Rangdritten FSG Burg-Gräfenrode, während der Vierte Kaichen die Klingen mit dem Fünften Gronau kreuzt.

»Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf außerordentlich zufrieden«, konstatiert Stadens Spielausschussmitglied Hagen Deis, dessen Elf seit nunmehr sieben Partien ungeschlagen ist und am vergangenen Spieltag durch einen 3:1-Heimerfolg gegen Aufsteiger Wohnbach/Berstadt die Rolle des ersten Verfolgers des Tabellenführers eingenommen hat. Auch die Formkurve vom Gegner zeigt derzeit steil nach oben: Vor Wochenfrist feierte die Elf von FSG-Coach Johannes Leonhardi beim 2:0-Erfolg in Bruchenbrücken ihren fünften Sieg in Serie. In der Vorsaison gab es in den beiden Vergleichen zwischen Burg-Gräfenrode und Staden keinen Sieger. »Auch am Sonntag gehen wir von einem Duell auf Augenhöhe aus. Die Gastgeber bringen reichlich höherklassige Erfahrung mit. Ein besonderes Augenmerk müssen wir auf Matthias Pircek im Mittelfeld und Markus Vancura im Sturm legen«, weiß Deis um die Offensivstärke des Gegners. Gäste-Coach Thomas Geier muss die Ausfälle von Jan Henrik Stelz und Tobias Hebbel kompensieren. Beide Akteure stehen den Teutonen in den verbleibenden Begegnungen bis zur Winterpause nicht zur Verfügung. »Wir fahren mit einem positiven Gefühl nach Roggau und wollen dort ein gutes Ergebnis erzielen. Ein Punktgewinn würde uns gut zu Gesicht stehen«, erklärt Deis. In der Tabelle trennt beide Mannschaften aktuell nur ein Punkt.

Gleiches gilt für das Duell zwischen dem FC Kaichen und dem SV Gronau, bei dem Gäste-Coach Marcel Kopp neben den Langzeitverletzten Bastian Zubrod und Dominik Killinger auch auf Nico Schmidt verzichten muss. »Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Auf fremden Plätzen tun wir uns in dieser Saison bisher schwer«, erklärt Kaichens Pressesprecher Boris Vetter, der die Leistungen von Gegner Gronau im bisherigen Saisonverlauf als sehr schwankend empfindet. »Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga insgesamt ist. An guten Tagen kann jeder jeden schlagen«, weiß Vetter. Mit gerade einmal zwölf Gegentoren stellt die Elf von SVG-Coach Husein Velagic die beste Defensive der Liga.

In der Kreisliga A kommt es am Sonntag ab 15 Uhr zum Top-Spiel zwischen Spitzenreiter SV Assenheim und dem Tabellendritten SV Germania Ockstadt. Mit einem Spiel weniger liegen die gastgebenden Kirschendörfler aktuell vier Punkte hinter dem Liga-Primus. »Wir freuen uns sehr auf das Spiel gegen Assenheim. Man merkt der Mannschaft an, wie groß die Lust auf diesen Vergleich ist. Viel wird davon abhängen, ob wir das Spiel ohne Ball verbessern können. Das haben wir in den letzten Wochen etwas vermissen lassen. Gegen die junge und fitte Truppe aus Assenheim wird es allerdings umso wichtiger sein«, weiß Ockstadts Spielausschussvorsitzender Christopher Reuss, dessen Elf mit sechs Siegen und drei Unentschieden aus den bisherigen neun Saisonpartien genau wie die KSG 1920 Groß-Karben noch ungeschlagen ist. »Körperlich und fußballerisch haben es die Jungs allemal drauf, weiter ungeschlagen zu bleiben und sich oben festzusetzen«, ist Reuss überzeugt. Wie schon in den letzten Wochen müssen die Gastgeber die Ausfälle von Murat Damar, Benedikt Schnell, Atul Kumar und Christian Scheel kompensieren. Auch Lukas Gruber und Emre Altuncicek stehen Germanen-Coach Tim Schlosser am Sonntag nicht zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Fabio Inverso und Patrice Krämer stehen Fragezeichen. »Trotz der Ausfälle wollen wir aus einer guten Defensive heraus die drei Punkte holen«, erklärt Reuss. Tabellenführer Assenheim hat als Aufsteiger mit acht Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage bisher eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen. »Der Sieg gegen eine personell verstärkte Mannschaft aus Beienheim und Dorn-Assenheim am vergangenen Spieltag ist nicht hoch genug einzuschätzen. Mit dem Gastspiel in Ockstadt erwartet uns eine schwere Auswärtspartie. Allerdings sehen wir gegen spielstarke Gegner häufig recht gut aus. Der Druck liegt bei den Ockstädtern, wir könnten mit einem Unentschieden sehr gut leben«, erklärt Assenheims Pressesprecher Veit Reisch. »Nach einem Drittel der Saison stehen wir hervorragend da. Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen. Dabei sind die Spiele gegen Ockstadt und Groß-Karben wegweisend«, weiß Reisch, der im Spitzenspiel gegen Ockstadt auf Marian Kipphan (Kreuzbandriss) und Tim Dornaus (Außenbandriss) verzichten muss. Dafür ist Toptorjäger Aron Kniß wieder mit an Bord.

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Fabian Krückl (links) ist mit dem SV Assenheim beim SV Ockstadt zu Gast. © Nicole Merz

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