Dreierpack in der Fremde für Gießen

(kus). Die Gießen 46ers müssen eine Mammutaufgabe bewältigen. Drei Begegnungen und insgesamt rund 2000 Kilometer auf den Straßen warten auf den Basketball-Bundesligisten in den nächsten Tagen. Am Donnerstagabend um 19 Uhr sind die 46ers bei den Löwen Braunschweig zu Gast, am zweiten Weihnachtsfeiertag (18 Uhr) bei den Towers Hamburg und am 29. Dezember in Ludwigsburg (20.

30 Uhr/alle live bei MagentaSport).

Vor den Duellen bei den Playoff-Kandidaten Hamburg und Ludwigsburg steht die Begegnung heute in Braunschweig im Fokus. »Jeder weiß, dass dies ein sehr wichtiges Spiel sein wird«, sagt 46ers-Sportdirektor Sebastian Schmidt mit Blick auf die Tabelle. Für ihn und Trainer Pete Strobl ist es zudem die Rückkehr zu ihrem alten Arbeitgeber, die angesichts der sportlichen Bedeutung aber in den Hintergrund rückt.

Mit 6:16 Punkten stehen die 46ers auf Rang 16 und damit direkt vor den beiden Abstiegsplätzen, die Frankfurt (6:18) und Oldenburg (4:18) belegen. Die Braunschweiger sind nach zuletzt zwei Siegen in Würzburg und gegen Bayreuth vorbeigezogen und rangieren mit 8:14 Zählern auf Rang 13. Mit einem Sieg könnten die 46ers etwas entspannter nach Hamburg (7.) und Ludwigsburg (8.) fahren. Auch dort sind die 46ers sicher nicht chancenlos - bei der 95:103-Niederlage gegen den Zweiten aus Bonn haben sie bewiesen, dass sie gegen Topteams mithalten können.

Die 46ers stehen kurz vor der Verpflichtung eines neuen Profis als Ersatz für den in die USA zurückgekehrten BJ Blake. Das bestätigte Sportdirektor Schmidt am Mittwoch. »Es ist ein Spieler, der verschiedene Positionen bekleiden kann.«

Den Löwen Braunschweig gelang am Freitagabend ein Befreiungsschlag: Sie fegten die Bayreuther , die zwei Tage zuvor noch auf europäischer Bühne in Russland im Einsatz waren, mit 99:62 aus der Halle und holten den zweiten Sieg in Serie. Der katalanische Trainer Jesus Ramirez hat mit Robin Amaize und Benedikt Turudic zwei gebürtige Gießener im Team.

Die Hamburger, die am Mittwochabend noch im Euro-Cup in Trient in Norditalien antraten, sind zu Hause eine Macht - erst einmal mussten sie sich in der Liga in der Edel-Optics-Arena geschlagen geben. Der spanische Trainer Pedro Callas hat ein erfahrenes, ausgeglichenes und aggressiv verteidigendes Team zusammengestellt, das in der Offensive heißlaufen kann. Beim 100:88-Sieg in Würzburg ragte Center Maik Kotsar mit einem Double-Double heraus.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare