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Durchschlagskraft im Angriff stimmt

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Von: Marieke Naß

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(mna). In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen hat der TSV Griedel zum Jahresabschluss ein Erfolgserlebnis feiern können. Die Truppe von Trainer Martin Schmitt besiegte auswärts Schlusslicht TV Hüttenberg II mit 31:27 (18:18) und »überwintert« somit auf einem soliden vierten Tabellenplatz.

Der TSV kam nur mühsam in die Partie, schon nach sieben Minuten sah sich Übungsleiter Schmitt gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Seine Schützlinge lagen zu diesem Zeitpunkt bereits mit 4:8 zurück und bekam keinen Zugriff auf den Hüttenberger Angriff. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb es für die Gäste weiter ein zähes Unterfangen, aber zumindest konnte die eigene Angriffsleistung erheblich gesteigert werden, sodass beim 10:10 in der 15. Minute der Ausgleich geschafft war. Zu mehr reichte es zunächst jedoch nicht, sodass es mit einem 18:18 in die Kabinen ging.

Nach Wiederbeginn drückten die Wetterauerinnen dem Spiel dann mehr und mehr ihren Stempel auf. In der 40. Minute führte der TSV mit 22:19. Da nun auch die Deckungsleistung immer besser wurde, konnte der dünne Vorsprung bis zum Spielende verwaltet werden, auch wenn die tapferen Gastgeberinnen trotz schwindender Kräfte hartnäckig blieben und immer wieder den Anschluss herstellen konnten (25:24, 51.). In den letzten Spielminuten schraubte die Schmitt-Sieben das Ergebnis dann noch etwas in die Höhe. »Die zwei Punkte zählen heute, das war sicher nicht unser bestes Spiel. Allerdings haben wir es heute das erste Mal geschafft, im Angriff die nötige Durchschlagskraft an den Tag zu legen. 31 Tore sind super. Mit dem Verlauf der Hinrunde können wir insgesamt zufrieden sein. Der vierte Platz lässt uns alle Chancen auf die Aufstiegsrunde offen und ist gleichzeitig ein gutes Polster nach unten«, resümierte Schmitt, der die guten Leistungen von Mittelfrau Sara Lobgesang, Kreisläuferin Anna Dietz und den Außen Katharina Fina und Lena Wawrzinek hervorhob.

TSV Griedel: Scheffer, Heller; Lobgesang (2), Wawrzinek (6), Scheibel (4/2), Gros, Erletz, Brück, Gadek (1), Hartmann, Dietz (10), Fina (5), Wagner (3/1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Pohl/Rinn. - Zeitstrafen: 4:10 Minuten. - Siebenmeter: 2/2:3/5.

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