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Die erste von so vielen guten Möglichkeiten des EC bad Nauheim am Mittwoch gegen die Heilbronner Falken. Top-Scorer Taylor Vause scheitert hier an Torwart Ilya Andryukhov.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Ein Nordamerika-Rückkehrer im Training

  • Michael Nickolaus
    VonMichael Nickolaus
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Es bleibt dabei! Der EC Bad Nauheim ist an diesem Freitag spielfrei und wird zu seinem einzigen Wochenendspiel am Sonntag (17 Uhr) bei den Eispiraten Crimmitschau zu Gast sein.

Bis zum Donnerstagnachmittag hatte es innerhalb der Deutsche Eishockey-Liga 2 Überlegungen gegeben, eine Hauptrunden-Partie vorzuziehen, da Freitag-Gast Ravensburg auf Grund von Quarantäne-Maßnahmen nicht in der Kurstadt antreten kann. Infrage kam ein Spiel der Roten Teufel gegen die Dresdner Eislöwen. Deren Gegner, Bad Tölz, hatte am Dienstag einen positiven Corona-Fall gemeldet und hatte am Mittwoch nicht gespielt. Noch im Training am Donnerstagnachmittag hatte Harry Lange seine Mannschaft auf ein Duell mit den Sachsen eingestellt. »Wir sind bereit«, sagt der Trainer der Roten Teufel.

Ein Rückkehrer aus Kanada: Am Donnerstag hat Leo Hafenrichter mit den Teufeln auf dem Eis gestanden. Den 17-Jährigen kennt man als Förderlizenzspieler aus der Vorsaison, drei Spiele hatte er absolviert. Im Sommer zog es den Verteidiger in die Ontario Hockey League (OHL), in eine renommierte Junioren-Spielklasse in Kanada. Für Guelph Storm absolvierte er zwölf Partien (zwei Vorlagen). Jetzt will sich Hafenrichter, der noch für die U20 von Kooperationspartner Köln spielberechtigt ist, in Deutschland für die U18-WM im eigenen Land empfehlen.

Vorübergehend verabschiedet in Richtung Köln hat sich Robin van Calster. Er hatte sich am Sonntag eine Oberschenkel-Verletzung zugezogen und fällt - entgegen der ersten Progonse - doch für zwei bis drei Wochen aus.

Auf dem Eis - im gelben Trainingstrikot des Rekonvaleszenten - steht Philipp Wachter, der zuletzt im November im Kader zu finden war, nach einer Corona-Erkrankung aus medizinischen Gründen wohl aber noch mehrere Wochen ohne Körperkontakt trainieren muss.

Das Mittwoch-Ärgernis: Die Roten Teufel haben gegen Heilbronn zwei Punkte verschenkt. Zu sorglos, mit einem Gefühl der Überheblichkeit, war Bad Nauheim über weite Phasen aufgetreten. »Mich ärgert, wie wir mit zunehmender Dauer von unserem eigentlichen Spiel abgekommen sind. Ein Hoch und Runter im zweiten Drittel - so kann man auf einem zugefrorenen Teich spielen. Das ist nicht das, was ich sehen will«, ärgerte sich Harry Lange, der Trainer, noch am Tag danach

Ende der Torflaute in Crimmitschau: Dreimal hintereinander hatten die Eispiraten lediglich einen Treffer in regulärer Spielzeit erzielt: Am Mittwoch ist der Knoten dann wieder geplatzt. Mit 5:1 wurden die zuletzt so formstarken Kassel Huskies geschlagen, obwohl neben den Ergänzungsspielern Marius Demmler und Thore Weyrauch auch Topscorer Scott Feser mit Rippenproblemen zu ersetzen war. In seine Rolle schlüpfte Mathieu Lemay, der nach einer Dezember-Torflaute (nur zwei Treffer) zum Jahresauftakt 2022 nun schon in beiden Spielen erfolgreich war. Fest zum Kader von Marian Bazany gehört inzwischen Filip Reisnecker, der als Förderlizenzspieler bei DEL-Kooperationspartner Bremerhaven nicht die erhoffen Spielanteile bekommen hatte.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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